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Nach Biathlon-Weltcup in Östersund: Dopingfund im deutschen Hotel

Als der Biathlon-Weltcup vor zwei Wochen aus Östersund weiterzog, wurde offenbar eine Tüte mit Dopingmitteln dort vergessen. In einem Hotel, in dem auch das deutsche Team untergebracht war. Allerdings sollen die ominösen Fläschchen russisch beschriftet sein.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Zwei Wochen nach dem Biathlon-Weltcup im schwedischen Östersund hat die Polizei Dopingmittel in einem örtlichen Hotel gefunden, in dem auch die deutsche Mannschaft während der Wettkämpfe wohnte. Das berichteten schwedische Medien. Demnach habe Hotel-Personal die verdächtigen Mittel am Donnerstagvormittag der Polizei übergeben. Die Behörden bestätigten, dass sie bereits Ermittlungen in Sachen Doping aufgenommen haben.

"Es wird jetzt Verhöre geben. Es waren verschiedene Präparate in einer Tüte. Aber es ist noch ein früher Zeitpunkt in den Ermittlungen", sagte der Polizist August Knutsson der Nachrichtenagentur TT. Um welche Präparate es sich handelt und aus welchen Zimmern diese stammen könnten, sei noch unklar.

"Wir kennen auch nur die Gerüchte und wissen von nichts. An uns ist bis jetzt niemand herangetreten", sagte Stefan Schwarzbach vom Deutschen Skiverband dem SID. Auch die Internationale Biathlon-Union (IBU) ist von den schwedischen Behörden bisher nicht kontaktiert worden. Das bestätigte Kommunikationsdirektor Peer Lange dem SID.

Das Boulevardblatt "Expressen" berichtete, bei den Funden handele es sich um Präparate, die Testosteron, Cortisol und Feroglobin enthielten. Die Fläschchen mit den verdächtigen Medikamenten seien russisch beschriftet. Neben deutschen Athleten wohnten Skijäger aus Russland und Weißrussland in besagtem Hotel.

Quelle: n-tv.de

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