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Freitag, 11. Juli 2008

Mit 2,6 Promille im Blut: FIFA-Schiri pfeift betrunken

In Weißrussland hat ein Schiedsrichter ein Erstliga-Fußballspiel mit 2,6 Promille Alkohol im Blut gepfiffen – ohne Beanstandungen beider Mannschaften. Erst nach Spielende sei der FIFA-Referee Sergej Schmolik durch seine ungewöhnlich schiefe Körperhaltung und den Unwillen, das Feld zu verlassen, aufgefallen, berichtete die russische Boulevardzeitung "Komsomolskaja Prawda". Der Schiedsrichter begründete sein Verhalten auf dem Platz mit einem alten Rückenleiden.

Bei einer ärztlichen Untersuchung nach dem Spiel am 5. Juli sei ein Alkoholwert von 2,6 Promille festgestellt worden. Schmolik behauptete aber, er habe sich erst nach Ende der Partie betrunken. Die Zuschauer des Erstligaspiels der Mannschaften aus Witebsk und Nowopolozk (Endstand 1:1) wunderten sich lediglich über die Lauffaulheit des Schiedsrichters. Ab der 70. Minute habe Schmolik mit der Routine aus 247 Ligaspielen die Begegnung ausschließlich vom Mittelkreis aus verfolgt.

In der kommenden Woche muss sich Weißrusslands Schiedsrichter des Jahres 2005 vor dem Schiedsrichter-Ausschuss des Landes verantworten.

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