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Solche Bilder könnten in Monza bald Geschichte sein.
Solche Bilder könnten in Monza bald Geschichte sein.(Foto: imago/LAT Photographic)

Ende einer Traditionsstrecke: Grand Prix in Monza steht vor dem Aus

Diese Nachricht wird der Rennstall Ferrari nicht gerne hören: Sein Formel-1-Heimrennen im italienischen Monza wird 2016 wohl zum letzten Mal stattfinden. Denn Formel-1-Chef Ecclestone soll vom Betreiber des Traditionsrennens zu viel Geld fordern.

Der Formel 1 droht der Verlust einer weiteren Traditionsstrecke. Wie die italienische Zeitung "Il Fatto Quotidiano" berichtet, sind die Gespräche zwischen den Streckenbetreibern des Autodromo Nazionale di Monza und Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone über die Fortsetzung der Partnerschaft über den diesjährigen Italien-Grand-Prix am 4. September hinaus endgültig gescheitert.

"Es gibt keinen Spielraum mehr für Verhandlungen", zitierte das Blatt Angelo Sticchi Damiani, den Präsidenten des Italienischen Automobilclubs CSAI. Angeblich fordert Ecclestone 25 Millionen Euro Antrittsgage. Zuletzt hatte sich sogar Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi eingeschaltet, um das Heimrennen von Ferrari zu retten. Am 4. September könnte damit das vorerst letzte Formel-1-Rennen auf dem Hochgeschwindigkeitskurs stattfinden.

Mit Ausnahme von 1980 war Monza seit dem Start der Motorsport-Königsklasse im Jahr 1950 durchgängig Gastgeber des Großen Preises von Italien. Vor 36 Jahren erhielt die Stadt Imola den Zuschlag, die von 1981 bis 2006 Ausrichter eines als "Großer Preis von San Marino" titulierten zweiten Rennens auf dem Apennin war. Imola gilt auch als erster Anwärter auf die mögliche Nachfolge Monzas.

Quelle: n-tv.de

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