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Lionel Baud kam mit seinem Wagen von der Strecke ab. Die Ursache des Unfalls ist unklar.
Lionel Baud kam mit seinem Wagen von der Strecke ab. Die Ursache des Unfalls ist unklar.(Foto: REUTERS)

67. Todesopfer bei Rallye Dakar: Lionel Baud rast in Zuschauer

Ein Todesfall überschattet die 38. Rallye Dakar. Bei einem Unfall von Lionel Baud wird ein Zuschauer vom Wagen des Franzosen erfasst. Für den Mann kommt jede Hilfe zu spät.

Die 38. Rallye Dakar hat ihr erstes Todesopfer  gefordert. Nach Angaben der Organisatoren ist ein 63 Jahre alter Mann bei einem Unfall verstorben. Es ist der 67.  Todesfall im Rahmen der Rallye Dakar seit 1980. Im Vorjahr starb der polnische Motorradfahrer Michal Hernik.

Der Franzose Lionel Baud war bei Kilometer 82 des Teilstücks zwischen Uyuni/Bolivien und Salta/Argentinien mit seinem Wagen von der Strecke abgekommen und erfasste den Mann, der alleine am Streckenrand stand. "Die Mediziner konnten nur noch den Tod des  Mannes feststellen", teilten die Organisatoren mit. 

Schon beim Auftakt am vergangenen Samstag hatte das seit Jahren umstrittene Marathon-Spektakel mit einem schlimmen Zwischenfall für Schlagzeilen gesorgt. Die chinesische Dakar-Debütantin Guo Meiling hatte beim kurzen und ungewöhnlich schnellen Prolog die Kontrolle über ihren Mini verloren und war in die Zuschauermenge gerast. Dabei waren drei Zuschauer teilweise schwer verletzt worden.

Loeb übernimmt Führung

Peugeot-Pilot Sebastién Loeb eroberte die Gesamtführung nach nur einem Tag. Der französische Rekordweltmeister belegte auf dem siebten Tagesabschnitt Platz zwei hinter seinem Markenkollegen Carlos Sainz aus Spanien. Damit verdrängte er auf dem 336 Kilometer langen Teilstück Dakar-Rekordsieger Stéphane Peterhansel, der ebenfalls einen Peugeot fährt, wieder von Platz eins des Gesamtklassements. Loeb liegt nun 1:58 Minuten vor Peterhansel. Sainz hat als Dritter 5:08 Minuten Rückstand.

Für Peugeot war es der sechste Etappensieg in Serie, nachdem der erste Tagesabschnitt wegen schlechten Wetters abgesagt worden war. Auch die siebte Etappe musste wegen schwerer Gewitter unterbrochen werden. Während die Autos nach der Zwangspause ihre Fahrt fortsetzten, wurde das Teilstück bei den Motorrädern abgebrochen.

Quelle: n-tv.de

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