Dienstag, 30. Oktober 2007
Polizeieinsätze bei Randalen: Sächsische Vereine sollen zahlen
Fußballvereine könnten bei Ausschreitungen bald zur Kasse gebeten werden. Sachsens Innenministerium arbeitet nach Informationen der "Dresdner Neuesten Nachrichten" an einer entsprechenden Musterpolizeiverordnung. Wenn darin aufgelistete Auflagen nicht eingehalten werden, könnten Vereine zur Finanzierung von Polizeieinsätzen herangezogen werden, die über normale Absicherungsmaßnahmen hinausgehen, zitiert das Blatt Ministeriumssprecher Lothar Hofner.
Dem der Zeitung vorliegenden Entwurf zufolge wird unter anderem ein Alkoholverbot für Stadionbesucher angestrebt. Auch ausländerfeindliche oder nationalsozialistische Propaganda soll verboten werden. Verstöße würden als Ordnungswidrigkeiten eingestuft und könnten mit bis zu 1.000 Euro gegen Vereine und Stadionbesucher geahndet werden.
Der Entwurf der Verordnung solle noch in diesem Jahr in endgültiger Fassung vorgelegt werden. Diese diene Kommunen dann als Empfehlung für spezielle Polizeiverordnungen.
Am Sonntag war es in Dresden am Rande des Landesligaspiels zwischen Dynamo Dresden II und Lok Leipzig zu Krawallen gekommen. Rund 1200 Polizisten waren im Einsatz, um gegen die Randalierer vorzugehen.
Hintergründe zur Nachricht
Sport
-
"Substanzlos", "Absolut enttäuschend"
Ullrich-Erklärung hart kritisiert
-
Red-Bull-Technik, die nicht begeistert
Ausgebremster Vettel wird Dritter
-
Davis Cup gegen Argentinien
Petzschner legt Fehlstart hin
-
Biathlon-Weltcup bei Eiseskälte
Deutsches Team friert ein
-
Golf-Kunststück aus 162 Metern
Kaymer feiert Hole-in-One
-
Meisterliche TV-Experten
Schweinsteiger jagt Titel-Dinos
-
Hopp will "Ruder herumreißen"
Babbel übernimmt Hoffenheim
-
Skeleton-Gesamtweltcup
Thees und Rommel auf Platz zwei
-
"Großer Fehler"
Ullrich gibt Fuentes-Kontakt zu
-
Vertrag liegt bereit
Hoffenheim engagiert Babbel
-
Mit beiden Beinen in der Jauchegrube
Herthas Skibbe verliert und leidet
-
Sportgerichtshof spricht ihn schuldig
Radprofi Jan Ullrich hat gedopt
