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Formel1

Sonntag, 04. Oktober 2009

Mögliche Schumacher-Rückkehr: Ferrari will dritten Rennwagen

Mit aller Kraft will Ferrari das Comeback von Michael Schumacher in der Formel 1 ermöglichen. Allerdings soll der Rekord-Weltmeister keinen der etatmäßigen Fahrer aus dem Cockpit verdrängen. Vielmehr wollen die Italiener einen dritten Wagen für den Kerpener.
Auch in Japan beliebt: Ex-Weltmeister Michael Schumacher

Auch in Japan beliebt: Ex-Weltmeister Michael Schumacher
(Foto: picture-alliance/ dpa)

"Die Einführung eines dritten Autos ist ein riesiges Thema", sagte Teamchef Stefano Domenicali der Zeitung "Bild am Sonntag": "Wir drängen darauf, weil wir glauben, dass es Sinn macht. Und es macht auch Sinn, dass ein Mann wie Michael Schumacher es fährt."

Als der 40-Jährige sein letztlich geplatztes Comeback angekündigt habe, "haben wir eine unglaubliche Euphorie gespürt", sagte Domenicali: "Es war erfrischend für die Fans und für uns als Team. Das war für uns der Beweis, dass ein drittes Auto Sinn macht, wenn ein Mann wie Schumacher es fahren würde. Zurzeit ist das gesundheitlich unmöglich. Aber wer weiß?"

Kein Motorrad-Verbot

Wegen einer beim Motorradfahren erlittenen Nackenverletzung konnte Schumacher im August nicht wie geplant als Ersatz für den verletzten Felipe Massa einspringen. Die Ausflüge auf zwei Rädern will Domenicali dem als Berater angestellten Schumacher aber nicht verbieten. Er fürchtet nämlich den Trotzkopf des Kerpeners.

"Michael ist ein ganz besonderer Typ", sagte er: "Sein Leben besteht aus Herausforderungen. Er liebt und braucht sie jeden Tag. Wenn ich ihm davon abraten würde, Motorrad zu fahren, würde ihn das womöglich nur noch mehr anspornen. Deshalb lasse ich es einfach."

sid

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