Mittwoch, 24. Juni 2009
Formel 1 schließt Frieden: Mosley tritt nicht mehr an
Die Formel 1 ist endgültig gerettet. Fia-Präsident Max Mosley erklärte bei der Weltratssitzung in Paris, dass die Abspaltung einer Konkurrenzserie durch die Rennställe der Teamvereinigung Fota verhindert werden konnte. Der Brite kündigte zudem an, sich nach dem Ende seiner Amtszeit im Oktober nicht zur Wiederwahl zu stellen.
"Nun haben wir Frieden", sagte Mosley. "Es wird nur eine WM geben", sagte der 69-Jährige, nachdem der Streit um die Formel-1-Regeln für 2010 und auch den Führungsstil des Briten die "Königsklasse" des Motorsports an den Abgrund getrieben hatten.
Die Fia und die acht Fota-Teams Ferrari, McLaren-Mercedes, Renault, Toyota, BMW-Sauber, BrawnGP sowie Red Bull und Toro Rosso konnten sich auf einen gemeinsamen Weg zur weiteren Eindämmung der Ausgaben einigen. "Wir haben eine Übereinkunft zur Kostenreduktion gefunden", sagte Mosley. Die von ihm gewollte Budgetobergrenze von 45 Millionen Euro hatte den heftigsten Konflikt in der Formel-1- Geschichte entfacht. Noch kurz vor der Sitzung des 26-köpfigen Weltrats hatte sich Mosley in einem Brief an die Fia-Mitglieder noch kämpferisch gegeben und eine weitere Amtszeit in Erwägung gezogen.
dpa / sid
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