Sport
Formel 1-Pilot Sebastian Vettel beim Training auf dem Nürburgring.
Formel 1-Pilot Sebastian Vettel beim Training auf dem Nürburgring.(Foto: picture alliance / dpa)

Nürburgring bald ohne Formel 1?: Pächter können sich nicht einigen

Ist die Formel 1 in der Eifel bald Vergangenheit? Die Verhandlungen zwischen Pächtern und Sanierern des Nürburgrings sind gescheitert, die Gespräche mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone abgebrochen. Offenbar wollen die Pächter zum 1. Dezember Insolvenz beantragen. Die Zukunft der Rennstrecke ist damit offen.

Die Baustelle am Nürburg. Im Hintergrund die Nürburg.
Die Baustelle am Nürburg. Im Hintergrund die Nürburg.(Foto: picture alliance / dpa)

Die Formel 1 am Nürburgring steht für 2013 auf der Kippe: Die Verhandlungen zwischen den Sanierern der insolventen Rennstrecke und den gekündigten Ring-Pächtern sind geplatzt. Das berichten die "Rhein-Zeitung" und die "Allgemeine Zeitung".

Der deutsche Grand Prix hätte im nächsten Jahr turnusmäßig auf dem Nürburgring ausgefahren werden sollen - in diesem Sommer war der Hockenheimring an der Reihe. Wegen der Finanznot des Nürburgrings hatten die Formel-1-Verantwortlichen zuletzt aber parallel mit den Hockenheimern über das am 14. Juli 2013 geplante Rennen verhandelt.

Karl-Heinz Steinkühler, ein Sprecher der Pächter, sagte der "Allgemeinen Zeitung", am Nürburgring werde es "keine Formel 1 mehr geben". Die Gespräche mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone seien abgebrochen worden.

Die Sanierer des Nürburgrings wollen das offenbar nicht hinnehmen. Auf Nachfrage erklärt ein Sprecher, mit Ecclestone selbst verhandeln zu wollen, falls die Gespräche der Pächter wirklich abgebrochen wurden.

In dem Grand-Prix-Rennkalender für 2013 hatte der Internationale Automobilverband FIA das deutsche Rennen mit einem Sternchen versehen. Das heißt, dass es erst noch bestätigt werden muss.

Den beiden Zeitungen zufolge wollen die Pächter zum 1. Dezember Insolvenz beantragen. Steinkühler äußerte sich dazu auf Nachfrage nicht. Bislang ist nur die Besitzgesellschaft pleite. Sie gehört größtenteils dem Land Rheinland-Pfalz.

Quelle: n-tv.de

Video-Empfehlungen
Empfehlungen