Neuer Drittliga-Job in Oberhausen

Basler darf wieder trainieren

24.10.2011 | 15:26 Uhr
Mit Burghausen steigt er ab, lästert über Frauenfußball und legt sich mit Lukas Podolski an. Nun hat Mario Basler eine neue Arbeitsstelle - als Trainer bei RW Oberhausen. Der Drittligist hofft, mit dem Ex-Nationalspieler an der Seitenlinie den Abstieg vermeiden zu können.
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Ihn reizt, na klar, die Herausforderung: Mario Basler, bereits eingekleidet. (Foto: dpa)

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Mario Basler ist neuer Trainer des Drittligisten Rot-Weiß Oberhausen. Der 42-Jährige erhält nach Vereinsangaben einen Vertrag bis Saisonende. Der Verein und der frühere Bundesligaprofi einigten sich zudem auf eine Option, den Kontrakt auch über die Spielzeit 2011/2012 hinaus zu verlängern. Zweitliga-Absteiger Oberhausen belegt nach 14 Spielen mit nur zwei Siegen den 17. Tabellenplatz der 3. Liga. Basler soll die Mannschaft vor dem Abstieg bewahren.

"Das wird keine leichte Aufgabe, aber mich reizt die Herausforderung", sagte Basler. Er ist Nachfolger von Peter Kunkel, der seit dem 5. Oktober als Interimscoach für die erste Mannschaft von RWO verantwortlich war. Zuvor hatte sich der Verein wegen Erfolglosigkeit von Theo Schneider getrennt. Seit 2004 war Basler nacheinander bei Jahn Regensburg, als Co-Trainer unter Uwe Rapolder bei der TuS Koblenz, bei Eintracht Trier und zuletzt bei Wacker Burghausen tätig. Die Bayern hatten sich nach dem Abstieg in die Regionalliga von Basler getrennt. Burghausen blieb wegen des Rückzugs von RW Ahlen später doch drittklassig.

Eine Vertragsverlängerung zwischen RWO und Basler nach Saisonende sei nicht von finanziellen Bedingungen abhängig, hieß es. Vielmehr will Basler die Perspektiven abwarten. Als Ziel gab er zunächst einen einstelligen Tabellenplatz an. Mittelfristig plant RWO die Rückkehr in die 2. Liga.

Verwendete Quellen: dpa