Cottbus hält Kontakt zur Zweitliga-Spitze

Die Eintracht dominiert im Derby

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Das erste Frankfurter Fußballderby seit Ewigkeiten war eine einseitige Angelegenheit. (Foto: REUTERS)
21.08.2011 | 15:39 Uhr
Beim Auswärtsspiel im eigenen Stadion demontiert Eintracht Frankfurt den Lokalrivalen FSV eindrucksvoll und setzt sich in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga fest. Dort meldet sich auch Energie Cottbus zurück. Aufsteiger Dynamo Dresden verbucht derweil die erste Heimniederlage.

Hoher Favoritensieg im Frankfurter Stadtderby, klare Verhältnisse auch in Cottbus: Mit einem ungefährdeten 4:0 im ersten Lokalkampf gegen den FSV Frankfurt seit fast 50 Jahren konnte die Eintracht eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass sie auch nach dem Bundesliga-Abstieg die Nummer 1 am Main ist.

Mit elf Punkten mischt das Team von Trainer Armin Veh in der 2. Fußball-Bundesliga nach dem Prestigeerfolg weiter oben mit. Einen Zähler mehr auf dem Konto hat Energie Cottbus. Die Lausitzer bezwangen den Karlsruher SC im eigenen Stadion mit 2:0 und schlossen damit zum Spitzenreiter Greuther Fürth auf. Dritter ist Fortuna Düsseldorf, das am Freitagabend 1860 München im Spitzenspiel nach einer großartigen Leistung mit 3:1 deklassiert hatte.

FSV-Schmach vor Rekordkulisse

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Viermal durfte die Frankfurter Eintracht gegen den FSV jubeln. (Foto: REUTERS)

Für das Spiel des Jahres war der FSV Frankfurt sogar ins Eintracht-Stadion umgezogen - der höheren Einnahmen zuliebe. "Ein besonderes Spiel, eine überragende Kulisse, wir freuen uns riesig", schwärmte FSV-Coach Hans-Jürgen Boysen vor dem Anpfiff.

Dann aber jubelten vor der Saisonrekord-Kulisse von 50.250 Zuschauern nur noch die "Gäste". Sebastian Rode (17. Minute), Theofanis Gekas (31./Foulelfmeter) und Benjamin Köhler (40./88.) trafen für die Eintracht. Auch am 27. Januar 1962 hatte die Eintracht in der Oberliga Süd das letzte Derby gegen den FSV mit 4:0 gewonnen.

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Rangelov beglückt Energie

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Lausitzer der Tages ist Dimitar Rangelow (r.), der Energie Cottbus zum Heimsieg über den KSC schoss. (Foto: dpa)

In Cottbus bereitete vor allem der zweifache Torschütze Dimitar Rangelow - 1:0 Abstauber (14.), 2:0 Foulelfmeter (22.) - dem von einem Bandscheibenvorfall geplagten Trainer Claus-Dieter Wollitz Freude. "Meine Laune ist permanent schlecht", hatte Wollitz vorher gescherzt. Trotz "extremer Schmerzen" erledigte er seinen Job.

In Dresden gewann der SC Paderborn nach Toren von Sören Gonther (35.) und Alban Meha (84.) mit 2:1. Für Dresden traf nur Robert Koch (90.). Das war zu wenig, um die erste Heimniederlage der Saison abzuwenden.

St. Pauli kann Fürth stürzen

Ganz oben thronen im Moment die unaufsteigbaren Fürther, die im bayrischen Derby zu einem ungefährdeten 3:0 über den FC Ingolstadt gekommen waren. Die Tabellenführung könnte jedoch St. Pauli am Montagabend zum Abschluss des 5. Spieltags mit einem Heimerfolg gegen den MSV Duisburg zurückerobern.

"Die Euphorie vor allem im Umfeld ist eine Gefahr", warnte Pauli-Trainer André Schubert angesichts der großen Erwartungshaltung beim Kiez-Club. Duisburg will nach dem Fehlstart in Hamburg die Kurve kriegen. "St. Pauli kommt mit voller Wucht, die wir neutralisieren müssen", erklärte Trainer Milan Sasic.

Verwendete Quellen: dpa