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Köln ist immer noch punktlos in der Bundesliga. Frankfurt blieb auch im dritten Auswärtsspiel ungeschlagen.
Köln ist immer noch punktlos in der Bundesliga. Frankfurt blieb auch im dritten Auswärtsspiel ungeschlagen.(Foto: imago/Jan Huebner)
Mittwoch, 20. September 2017

Wieder Ärger um Video-Schiri: Frankfurt verlängert Kölner Seuchenserie

Und wieder nix für den 1. FC Köln. Im Heimspiel gegen Frankfurt steht der FC im fünften Bundesligaspiel erneut mit leeren Händen da. Wie schon in Dortmund gibt es erneut Ärger über den Videoschiedsrichter. Denn die Entscheidung bringt ein höchst umstrittener Elfmeter.

Nächste Niederlage, nächster Ärger über den Video-Schiedsrichter: Der 1. FC Köln hat durch die fünfte Pleite am fünften Spieltag den zweitschlechtesten Start der Bundesliga-Historie hingelegt. Beim 0:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt spielten drei Tage nach dem irregulären Tor beim 0:5 in Dortmund neben Unvermögen wieder einmal Pech und strittige Entscheidungen eine Rolle. Der Foulelfmeter, den Sebastien Haller (21.) zum Siegtreffer für Frankfurt nutzte, war äußerst strittig.

Kölns Keeper Timo Horn im Zweikampf mit Frankfurts Gacinovic, der daraufhin zu Boden sank.
Kölns Keeper Timo Horn im Zweikampf mit Frankfurts Gacinovic, der daraufhin zu Boden sank.(Foto: dpa)

Den Kölnern wurde dagegen nach einem Foul an Leonardo Bittencourt ein möglicher Strafstoß verweigert (33.). Auch Frankfurt wurde ein möglicher zweiter Strafstoß verweigert, Heintz unfair gegen Haller einstieg. Video-Schiedsrichter Wolfgang Stark griff in allen drei Fällen nicht ein, weil er offenbar keine klare Fehlentscheidung von Bundesliga-Debütant Martin Petersen sah.

Mit 0 Punkten und 1:13 Toren bleiben die Kölner Letzter. Eine schlechtere Ausbeute nach fünf Spieltagen hatte in der Bundesliga nur der Karlsruher SC gleich in der ersten Spielzeit 1963/64 mit 0 Punkten und 2:17 Toren. Frankfurt, das erstmals seit 1994 in Köln gewann, arbeitete sich mit sieben Zählern ins Mittelfeld vor.

Berührt, aber auch entscheidend?

Vor 49.000 Zuschauern wurde es in Köln schnell hitzig. Als der Frankfurter Mijat Gacinovic in der 21. Minute im Strafraum zu Fall kam, entschied Referee Petersen (Stuttgart) bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz sofort auf Foulelfmeter. Kölns Torhüter Timo Horn hatte Gacinovic zwar getroffen, aber offenbar nicht entscheidend für dessen Sturz. Entsprechend umstritten war der Pfiff des 32-Jährigen.

Der Franzose Haller nahm das Geschenk für die Eintracht an und verwandelte. Köln kassierte damit im dritten Spiel hintereinander ein Gegentor durch einen Elfmeter. Frankfurt musste zwar weiterhin auf den ersten Saisontreffer aus dem Spiel heraus warten, führte aber nicht unverdient.

Kein Elfer für Köln

Nach dem Kölner Ärger um den Videoschiedsrichter beim 0:5 in Dortmund gab es auch diesmal Aufregung. Nach einem Stoß in den Rücken von Frankfurts Simon Falette gegen Leonardo Bittencourt hätte es einen Elfmeter für Köln geben können, doch ein Pfiff blieb aus. Der Videoreferee intervenierte nicht.

Insgesamt war das spielerische Niveau schwach, beide Mannschaften zeigten im Kellerduell große Defizite im Spielaufbau. Köln mühte sich sehr lange vergeblich um ein strukturiertes Spiel und wurde höchstens durch Jhon Cordoba gefährlich. Das änderte sich erst nach einer guten Stunde, die beste Chance hatte Yuya Osako (78.), der aus kurzer Distanz verzog. Insgesamt waren die Gastgeber offensiv aber zu harmlos. Auch die Eintracht erspielte sich zu wenig Chancen.

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Quelle: n-tv.de

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