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Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke, der die Auslosung leitete, verlor zwischenzeitlich den Überblick.
Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke, der die Auslosung leitete, verlor zwischenzeitlich den Überblick.(Foto: REUTERS)

Chaotische Confed-Cup-Auslosung: Losfee greift in falschen Topf

Oh, wie peinlich. Die laut Fifa-Präsident Joseph Blatter leichteste Auslosung geht schief, weil Brasiliens Starkoch Alex Atala einmal in den falschen Topf greift. Für den Confederations Cup hat der Lapsus aber keine Folgen. "Das passiert im Leben."

Ein peinlicher Fehlgriff hat bei der Auslosung für den Confederations Cup 2013 für ordentlich Wirrwarr gesorgt und dem bislang perfekten Auftreten von Gastgeber Brasilien einen kleinen, unnötigen Kratzer gegeben. Ausgerechnet Starkoch Alex Atala griff als Losfee in São Paulo einmal in den falschen Topf und brachte Jérôme Valcke als Zeremonienmeister total aus dem Konzept.

Der Fifa-Generalsekretär bemerkte den Fauxpax zunächst nicht, versuchte ihn dann zu ignorieren, um die Auslosung schließlich trotz der Panne für gültig zu erklären. Größere Folgen auf den WM-Testlauf vom 15. bis 30. Juni 2013 wird der Fehler nicht haben, denn mit Einsprüchen der beteiligten Teams ist nicht zu rechnen.

Deutschland ist nicht dabei

So steht also fest, dass Brasilien am 15. Juni den Testlauf für die Heim-WM 2014 in Brasilia gegen Asienmeister Japan eröffnet. Zum Vorrunden-Knaller kommt es in der Gruppe A am 22. Juni in Salvador, wenn der Fußball-Rekordweltmeister auf Vize-Europameister Italien trifft. Zuvor steht für die Seleção noch das Duell mit Mexiko am 19. Juni in Fortaleza an.

Weltmeister Spanien beginnt seinen Sommereinsatz am 16. Juni in Recife gegen Uruguay. Danach kommt es im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro zum Aufeinandertreffen zweier Fußball-Welten. Der große Außenseiter Tahiti ist am 20. Juni der Gegner von Xavi, Andrés Iniesta und Co. Komplettiert wird die Gruppe vom künftigen Afrikameister, der am 10. Februar in Südafrika gekürt wird. Deutschland hatte die Teilnahme am Confed-Cup 2013 durch das Halbfinal-Aus bei der EM verpasst.

Ärger mit den Töpfen

Fifa-Präsident Joseph Blatter hatte die Zeremonie im Parque Anhembi bei nur acht Teams gerade süffisant als "leichte Übung" bezeichnet. Und dann passierte der peinliche Fehler. Atala griff, nachdem Uruguay gezogen war, in Topf A statt wie vorgesehen in Topf B. Der Südamerika-Champion wurde dennoch korrekt auf Platz B3 eingeordnet. Doch in Topf A fehlte nun eine Kugel, in Topf B war eine zu viel. Dies fiel Valcke erst auf, als Tahiti mit der überzähligen B-Kugel auf den durch Uruguay blockierten Platz B3 gelost wurde. "Das ist ein bisschen chaotisch", stellte Valcke verwirrt fest. Letztlich wurde Uruguay auf B2 gesetzt. "Das passiert im Leben", sagte Valcke.

Vor der Auslosung hatte Brasiliens Weltmeister von 1994 und 2002, Cafu, den Confed-Cup-Ball "Cafusa" präsentiert. "Das hat nichts mit mir zu tun", sagte Cafu. Es handelt sich um eine Brasilien-typische Wortschöpfung aus den Begriffen: Carnaval, Futebol und Samba.

Quelle: n-tv.de

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