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Gerne auch einmal unwillig: Arjen Robben, rechts, hier mit Mario Gomez.

Gerne auch einmal unwillig: Arjen Robben, rechts, hier mit Mario Gomez.(Foto: dpa)

Freitag, 24. Februar 20122012-02-24 13:19:31

Klagen, appellieren - und nun Schalke: Ratlosen Bayern fehlt die Idee

von Stefan Giannakoulis

Das Problem des FC Bayern ist nicht, dass sie keine elf guten Fußballer haben. Das Problem der Bayern ist, dass sie es nicht hinbekommen, ihre Spieler davon zu überzeugen, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Und nun kommt auch noch der FC Schalke nach München.

Wer wissen will, was dem FC Bayern fehlt, sollte sich einfach anschauen, wie Borussia Dortmund Fußball spielt. Zum Beispiel am vergangenen Wochenende beim 1:0 in Berlin. Kein Glanzstück. "Puh", hatte Trainer Jürgen Klopp hinterher gesagt. "Richtig harte Arbeit war das heute. Aber das ist nicht schlimm." Weil seine Spieler sich zusammengerissen und den Sieg erzwungen hatten. Weil sie sich nicht damit aufgehalten hatten, über den erbärmlichen Zustand des Rasens zu lamentieren. Weil sie den Kampf, den ihnen ein Gegner, der in der Bundesliga mit dem Rücken zur Wand steht, angenommen hatten.

Und weil sie sich an das gehalten hatten, was Karl-Heinz Rummenigge für einen Aphorismus von Sepp Herberger hält: "Einer für alle, alle für einen." Das hatte Münchens Vorstandschef von seiner Mannschaft gefordert, als die am Mittwoch im Achtelfinale der Champions League gerade beim FC Basel verloren hatte. Oder weniger pathetisch ausgedrückt: Jeder macht klaglos seinen Job, wenn's gut für die Mannschaft ist. So wie die Dortmunder Musketiere, denen in der Partie bei der Hertha die verletzten Mario Götze und Shinji Kagawa fehlten. Also bekam Robert Lewandowski die Position des Spielmachers, Lucas Barrios stürmte. Allerdings stellte sich heraus, dass Lewandowski nicht so gut darin ist, ein Spiel zu lenken, und Barrios ein schlechterer Stürmer als Lewandowski. Deswegen musste Barrios nach 77 Minuten auf die Bank, von da an dirigierte Moritz Leitner und Lewandowski durfte wieder auf seinen angestammten Platz. Kurzum: Es hat gereicht. Klagen sind nicht überliefert.

Während sich die Dortmunder, die zum Abschluss des 23. Spieltages am späten Sonntagnachmittag gegen Hannover 96 spielen, an der Spitze der Tabelle mittlerweile einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet haben, brennt in München der Baum. Und wenn der FC Bayern, ebenfalls am Sonntag, den FC Schalke 04 empfängt, ist das bei strenger Exegese des Klassements ein Duell zweier Verfolger. Eine erste Chance, "um wieder aus der Scheiße, in die wir uns leider in den letzten Wochen reingespielt haben, rauszukommen". Das haben definitiv weder Athos noch Porthos oder Aramis gesagt. Sondern Rummenigge. "Ich möchte an die Mannschaft appellieren, ihr müsst wach werden, wach werden! Ihr müsst bös' werden."

"Es läuft derzeit nicht rund und flüssig"

Vielleicht reicht es aber erst einmal auch, wenn jeder seinen Job macht, und das möglichst klaglos. Bei der Niederlage in Basel war das nicht der Fall. Die französische Mittelfelddiva Franck Ribéry klagte wortlos, als Jupp Heynckes ihn nach 71 Minuten auswechselte und würdigte seinen Trainer keines Blickes. Zuvor hatte Ribéry, der keine seiner guten Chancen zu einem Tor nutzte, wütend abgewunken, als sein Mitspieler Toni Kroos nicht dorthin lief, wo er es gerne wollte. Die niederländische Mittelfelddiva Arjen Robben klagte gestenreich, wenn der Ball nicht so lief, wie sie es wollte. Als Torhüter Manuel Neuer ihr eine Anweisung zurief, zuckte sie nur genervt mit den Schultern. Und Präsident Uli Hoeneß klagte über den erbärmlichen Zustand des Rasens im St. Jakob-Park. "Wir haben heute nicht gut gespielt. Es war aber auch ungemein schwierig auf dem sehr schlechten Platz.

Das größte Manko aber war, dass im Trikot des FC Bayern zwar - wie meist - elf sehr gute Spieler aufliefen, diese aber keine Mannschaft bildeten. Oder zumindest keine Spitzenmannschaft. "Wir haben klasse Einzelspieler, aber es läuft derzeit nicht rund und flüssig", räumte auch Neuer ein. Und die Bayern offenbarten, trotz spielerischer Überlegenheit, abermals Schwächen, offensiv wie defensiv. Viel Ballbesitz und lange Ballstafetten, aber keine Wucht nach vorne, keine Rhythmuswechsel, keine Überraschungen. Dazu hätte Basel gut und gerne drei Tore schießen können. Ratlos, mutlos, ideenlos. "Katastrophale Fehler" hatte nicht nur Bayerns Ehrenpräsident Franz Beckenbauer gesehen.

Und nun? Kommt der FC Schalke 04 nach München, der gerade das Achtelfinale der Europaliga erreicht hat. "Gegen Schalke müssen wir Punkte machen", fordert Rummenigge. Was soll er auch sonst sagen? Nur dass sie mit Parolen und Appellen allein das Problem nicht lösen. Verlieren die Münchner, rutschen sie gar auf Platz vier in der Tabelle ab. Dabei hatten sie die Meisterschaft doch schon gebucht. Und viel davon geredet, dass das Finale der Champions League am 19. Mai in München stattfindet. Nun bangen sie sogar ums Viertelfinale. Oder wie Stürmer Mario Gomez es formuliert: "Wenn wir jetzt keine Krise haben, wann dann?" Puh.

Quelle: n-tv.de

Kommentare
ludwig a. dore schreibt:
24.02.2012 13:33

haha, die rot-blaue macht istdauerhaft entzaubert! endlich ist die bl wieder spannend!

C. Graf schreibt:
24.02.2012 14:09

Als Bayern Fan, muss ich leider zugeben, es ist einfach erbärmlich wie diese Mannschaft nur noch jammert, und erwartet das sich alles von allein löst, aber selber so gut wie nichts dafür tut! Natürlich sind es meiner Ansicht nach, hauptsächlich die Spieler auf dem Feld, aber der Trainer der es sieht und über mehrere Spiele nichts ändert ist genauso schuld dran! Ein Arjen Roben den man nicht mehr anfassen darf, sonst bleibt er schon stehen und reklamiert!, ein Mario Gomez der eh nur vorne steht und wartet bis ihm der Ball mal zufälliger weise mal vor den Füßen springt, auch wenn Er sieht das er eigentlich mehr tun könnte wenn er sich mal bewegt und Aktiv wird! Oder die ganze Mannschaft, die einfach lieber den Ball seitlich hin und her schiebt statt nach vorne etwas zu versuchen, und wenn es mal dazu kommt dann ohne viel nach zu denken einfach den Ball weghaut statt eine sinnvolle Kombination zu versuchen aber wie denn auch, wenn eh jeder da steht und wartet wer den Ball jetzt bekommt! Statt sich frei zu laufen oder überhaupt dem Ball Verteiler Optionen zu geben! Es fühle sich so an als hätten die Spieler es nicht nötig, aber wenn man die Aussagen vom so genannten Kapitän über den vergangenen Wochen und vielleicht sogar Monaten sich mal wieder anhört wenn es unbedingt sein muss dann ist es ja verständlich das der Absturz nicht weit weg war,,, Hochmut ist eine Unterbewertung dessen Aussagen! Das ist nur noch erbärmlicher Arroganz,,,

M schreibt:
24.02.2012 14:19

endlich wieder spannend? das ist sie doch schon die ganze zeit!

Steininger Günter schreibt:
24.02.2012 14:22

Jedes Jahr kam bisher so eine Phase bei den Bayern. Dies konnten sie wieder auffangen auch weil die Verfolger ähnlich aber länger einen Durchhänger hatten. Dies ist jetzt durch die konstanter spielender Bulispitze nicht mehr gegeben.

Litus schreibt:
24.02.2012 14:25

@ludwig: rot-weiß. Die Farben des FC Bayern sind rot und weiß. Wenn man selbst das nicht weiß, sollte man sich mit Kommentaren zum Fußball vielleicht zurückhalten..

Alex Stock schreibt:
24.02.2012 14:44

Ich habe mir das Spiel am Mittwoch auch angesehen als Bayern Fan seit mehr als 3o jahren, was dort geboten wurde war einfach ein total enttäuschende Katastrophe. Der Anfang sah ja noch gut aus mit den Chancen für Ribery, aber dies hat nur darüber hinweggetäuscht, dass die Mannschaft mal wieder nicht als solche aufgetreten ist. Jeder versucht doch die Verantwortung noch an den nächsten abzuwälzen. Der einzige Spieler der es wirklich in den letzten Spielen versucht hatte war Ribery aber allein kann es ja nicht klappen. Die Mannschaft sollte sich mal ihre Spiele von September und Oktober anschauen, als der FCB noch als Team aufgetreten ist und jeder für jeden gelaufen ist. Davon ist nichts mehr zu sehen. Aber es ist wie immer die letzten Jahre es wird nur gejammert und die Schuld beim Trainer, Gegner, Schiri oder dem Platz gesucht anstatt sich an die eigene Nase zu packen.

Ulli schreibt:
24.02.2012 15:12

Ich bin froh, das ich kein Sky habe, für teures Geld, denn was in der letzten Zeit an Fussball geboten wird, ist ganz schlimm. Auch die Schalker gestern, es war manchmal grausam . da langt wenn man eine Halbzeit sich ansieht, bei SAT oder Kabel 1.Nicht die Münchner sind schlecht, auch die anderen, die kann man nicht mehr mit ansehen. Hoffenheim, und andere.

Alex aus Siegen schreibt:
24.02.2012 15:13

Die Stars spielen schön und gut und weit weg vom Gegenspieler. Da wo es weh tut, gibt Einer dem Anderen den Vortritt. Alles Schönwetter- und Rühr-mich-nicht-an-Spieler.

wapu schreibt:
24.02.2012 15:18

wartet alle das ende ab kleines zwischentief, das ist alles

Werner N. schreibt:
24.02.2012 15:59

@Ulli Na ja, ich kenne Deine Ansprüche an die Qualität des Fussballs ja nicht, aber Du hast beide Borussia`s sowie Hannover einfach unter den Tisch fallen lassen. Warum?? Die spielen verdammt gut und das weißt Du auch. Im März hast Du wieder die Gelegenheit Bor. M`gladbach sowie den BVB im TV live zu sehen Pokal-Halbfinale Jetzt schon mal viel Freude an richtig gutem Fussball!

Sepp H. schreibt:
24.02.2012 16:03

Tut mir leid Freunde, die Zeit der Bayern ist abgelaufen,jede Serie geht irgendwann zuende. Bayern muß sich damit abfinden ins mittelmaß zu versinken. Meine hellseherischen Fähigkeiten deuten daraufhin,das 1860 in Zukunft die erste Geige spielen wird! Von Bayern München wird man demnächst genauso oft hören wie vom MSV Duisburg,aber beruigt euch ihr edlen Bayern Fans,ist die talsohle erst erreicht kann es nur nach oben gehen,schätze 2025 werden die Bayern eventuel wieder umdie Vizemeisterschaft mitspielen. Dieser Weg wir nicht einfach sein,...............

zilli schreibt:
24.02.2012 16:07

Ist es inteligent vom FCB einen Lahm zu Bindenträger zu haben? Vardammt...ein richtiger Manschaftsführer würde den Jungs den Marsch blasen und sie im Spiel mitreisen. ...aber... wer sollte auf einen Lahm hören ?? Ist wohl so, das die der Trainer des FCB und der Trainer unserer Nationalmanschaft lieber einen Wassertragenden Buttler als einen gestandenen Kapitän wollen.

f.a. schreibt:
24.02.2012 16:10

Als auch über 30 Jahre Anhänger des FCB ist dies wieder mal eine schmerzliche Phase und ich kann mich den Vorschreibern und Anhängern nur anschließen. Weiter ärgert mich, daß diese ganzen Möchtegern-Klasse- und Weltklassespieler wieder nächste Woche gerne Richtung Nationalmannschaft abdriften und sich dort von ihrer eigenen Unfähig- und -willigkeit in einem intakten Team ohne Nutzen für die Vereinsmannschaft erholen. Hätte diese sog. Nationalspieler m.E. so etwas wie Ehre und Verantwortungsgefühl im Bauch, würden sie dafür eintreten nächste Woche freiwillig auf ihre Nationalmannschaftsberufung in einem fragwürdig nutzvollen Länderspiel die Hauptabstimmungsarbeit für die EM passiert ja eher doch im mehrwöchigen Trainingslagerberufen. Einfach auch mal, weil sie in Vereinskreisen ein paar deftige Nachhol-Lektionen in Teamarbeit und Fußballtaktik-/strategie nehmen müssen. Die kommen dann letztlich auch der Nationalmannschaft langfristig zugute. Auch die Clubleitung könnte mal dahingehend einen ihrer sonst auch sehr deftigen Vorstöße Richtung DFB unternehmen. Erbärmlich, erbärmlich das alles!

albert992 schreibt:
24.02.2012 16:15

Nach 90 von 180 Minuten 1 Tor zurück: dann 90 Minuten Heimspiel. Wo ist das Problem?

A Fan schreibt:
24.02.2012 16:23

Also Giannakoulis kommentiert wie immer ein bisschen polemisch. Man merkt, dass er kein Bayer-Fan ist. Ich als solcher habe mich am Mittwoch auch über das Spiel und insbesondere das Ergebnis geärgert. Aber die Kritik an den Bayern Beispiel hier: Alex Stock schießt ja gern über das Ziel hinaus - wie im übrigen auch der Sat1-Reporter mit seinen teilweise wenig qualifizierten Bemerkungen. Im Prinzip verhielt er sich wie viele seiner Zunft: Wenn es nicht läuft, wird gleich alles schlecht gemacht. Für einige Bayern-Spieler war es leider ähnlich: im Spiel wird eben der Kopf hängen gelassen. Ich denke, ein großer Sportler zeigt sich gerade dann, wenn es eben nicht von alleine läuft wie das wiederum geht, sehen wir ja an Gladbach.... Gerade jetzt muss man eben die Ärmel hochkrempeln und anpacken. Insofern: Weniger lamentieren, mehr Kampf, mehr Mut zum Risiko und natürlich auch mehr Bewegung ohne Ball. Das möchte ich meinem Team mitgeben. Ich bin selber nur Hobby-Sportler und weiß daher, dass es sehr schwer sein kann, eine Top-Leistung zu bringen, wenn es nicht läuft. Aber da kann man sich dann reinkämpfen. Ihr könnt das. Natürlich fände ich ein 4:0 gegen Schalke gut, aber ein 1:0 in der 92. Minute reicht auch.

günter schreibt:
24.02.2012 17:00

Habe das Spiel gegen Basel gesehen. Es stimmt, Bayern hat 11 hervorragende Einzelspieler. Der Mangel ist : es ist kein eingespielter Spielzug zu erkennen Trainer !, es fehlen die Ideengeber, ein Doppelpass von Toni K.angestoßen ist zu wenig. Es war ein Bild des Elends, wenn man Arjen Robben auf dem Allerwertesten sitzen und jammern sah nachdem ihm ein Gegenspieler mit dem Finger angest0ßen hatte ! Schaut Euch die Spiele von Dortmund, Gladbach und auch Schalke an, dann begreift ihr, wie man gewinnen kann. Ich wünsche es den Spielern und dem Trainerteam.

Uwe S.. schreibt:
24.02.2012 17:42

Es wird wohl nicht klappen am Sonntag. Deutliche Niederlage des FCB. Woran es liegt: Der Rasen wird Schuld sein. Schalke spielt auf dem selben Rasen.

Jürgen H. schreibt:
24.02.2012 23:19

@Axel Stock: Wenn es eine enttäuschende Katastrophe war, dann war es ja ein super Spiel!

wolfioverath schreibt:
25.02.2012 01:03

Bei manchen Kommentaren hier bekommt man wirklich fast Augenkrebs beim Lesen. Teilweise Häme über Häme über den nach wie vor erfolgreichsten deutschen Verein. Auch international wohlgemerkt. Es ist keine Frage, dass Bayern zur Zeit einen nicht nur erfolglosen, sondern auch eher unansehnlichen Fußball spielt. Aber es ist einfach im Sport so, dass mitunder Phasen kommen, die man nur schlecht verhindern kann. Man will, aber es geht einfach nicht. Und man kann es nicht er- bzw. begründen. Allerdings ist es schon so, dass es im Moment auch im zwischenmenschlichen bzw. charakterlichen Bereich anscheinend nicht stimmt. Ich bin mir sicher, dass es bei einer Mannschaft wie dem BVB, den Gladbachern oder auch der einen oder anderen Mannschaft nie und nimmer vorkommen würde, dass ein Götze oder Reuß einem Mitspieler bei einem 11er den Ball wegnimmt, um denselben zu schießen. Charaktersache eben. Als Stürmer sollte man bzw. muss man sogar situationsbedingt egoistisch sein. Wenn ein Robben einem Gomez den Ball wegnimmt, den Elfer schießt, um angeblich sein Selbstbewusstsein zu stärken, dann fällt mir dazu nichts mehr ein. Kein halbwegs nur einigermaßen mit Fußballverstand Ausgestatteter käme im Moment dazu, einen FC Bayern mit Barcelona zu vergleichen. Aber wenn man sich bewusste Spiele der beiden Mannschaften ansieht, erkennt man, siehe auch das Spiel in Basel, dass so gut wie nie direkt gespielt wird. Ballannahme, 2. Kontakt, 3. Kontakt, dann vielleicht das Abspiel. Vielleicht auch noch vorher ein 4 oder 5 Ballkontakt. Wenn ich mir betrachte wie ein Lahm vor Jahren nach seinem Anspiel, egal ob er auf links oder rechts gespielt hat, hinterlaufen hat, und wie oft er das am Mittwoch in Basel vollzogen hat, dann kann man eigentlich nur noch den Kopf schütteln. Oh Fußball-Gott, da tun sich Welten auf. Oder eine andere Situation, die stellvertretend für viele andere war: Mitte der 1. Halbzeit erläuft bzw. erkämpft sich auf der Baseler linken Seite Höhe Mittellinie ein Schweizer den Ball. Sowohl Gomez wie auch Rob- ben stehen ca. 5 Meter entfernt. Keiner von beiden zeigt auch nur annähernd Bock, dem Gegnerspieler hinterher zulaufen, in einen Zweikampf zu gehen, zu doppeln oder weiß der Geier was. Lass in laufen, ich nehm ihn auch nicht. Schlimm. Bei uns in der Kreisliga wenn das passiert, raste ich aus. Über den Aussetzer von Rafinha beim Tor gibt es wohl keine 2 Meinungen. In einer solchen Situation aufzumachen ist unbegreiflich. Mir tun Leute wie Müller leid, der charakterlich ganz fein gestrickt ist, den sich jeder Fussballer als Mitspieler wünscht, aber einem wie Robben weichen muss. Schade. Da blutet einem das Fußballer-Herz. Trotz allem bin ich der Meinung, dass man das mit Basel im Rückspiel noch hinkriegen wird. Danach dürfte allerdings Schluss sein. Da hat die Mannschaft in der Defensive zu viele Langsam-Denker. Ich würd´s dem Uli Hoeneß, der für Bayern fast sterben würde, so gönnen. Aber im Moment schauts richtig düster aus. Vielleicht kommts ja doch anders, als viele denken.

Arno Manse schreibt:
25.02.2012 06:04

Wenn ich Bayernspieler wäre und ich merke, daß während des Spieles die ganzen Großkopferten zuschauen und hoffen das Spiel zu gewinnen, dann wäre ich nicht frei. Höne, Rumminege ect.weg von der Tribüne, dann haben die Spieler Luft und haben keine Angst einen Fehler zu machen und können befreiter aufspielen. Meine Meinung !!!! MFG.

bobaphatt schreibt:
25.02.2012 10:42

Dass Dortmund und vor allem Klopp nicht jammern wäre mir neu. Nach dem Pokalspiel gegen Holstein Kiel hat sich Klopp ne halbe Stunde über den Kieler Rasen ausgekotzt, obwohl Dortmund gewonnen hat

Oliver2112 schreibt:
25.02.2012 10:50

Mich stört, dass die Bayern die Spiele immer schon gewonnen haben, bevor sie stattfinden. Sie schaffen sich so selbst eine ungeheuere Drucksituation, der sie in entscheidenden Wochen eben nicht gewachsen sind. Und, ich finde auch, dass sie im Moment keine Mannschaft sind. Allerdings muss das immer nichts heißen, wir wissen, dass sie auch die einzigen sind, die sich schnell auch wieder befreien können. Angeknockte Bayern sind immer gefährlich für jeden Gegner. Und das Rückspiel gegen Basel kommt noch. Top oder hopp, man scheidet aus mit einem lächerlichen 1:1 oder man fegt sie mit 3:0 aus dem Stadion.

Westfale schreibt:
25.02.2012 11:38

Ach, wie is datt schöön. Häme gehört beim Fußball dazu. Ich kann ein Lied davon singen, ich bin Schalke-Fan und habe lange in Dortmund gelebt. Nur gucken - nicht anfassen. Das tut weh. Tja, und nun tut es eben mal den Bayern weh. Dabei ist doch noch nix passiert. Natürlich hoffe ich als Knappe, dass die Münchner morgen abend noch viel mehr Ärger in der Kabine haben. Aber wer weiß, vielleicht macht Schalke wieder ein Gurkenspiel und baut so die Bauern - tschuldijung - Bayern wieder auf. Was den Bayern fehlt, ist einer der draufhaut wenns nicht läuft. Der grätscht, klammert, checkt und schiebt, und sich auch mal ganz bewusst eine gelbe Karte abholt. So wie früher ein Effe. Oder ein van Bommel. Schweinsteiger kann das auch, fehlt aber. Gegen Basel hat das ein Thomas Müller gemacht, das spricht aus meiner Sicht für seine Fußball-Intuition. Nur sind die anderen davon nicht aufgewacht. Die anderen Top-Mannschaften in der Bundesliga und in Europa haben alle solche Männer im Kader. Was dem BVB in der Champions League alerdings auch nicht wirklich geholfen hat - grins... Wenn Schalke morgen gewinnt, und Basel in München 1 Tor schießt, ist Heynckes weg. Und Gladbach wird Meister . . .

Fritz W. Ernst K... ad.. schreibt:
25.02.2012 16:32

Freunde des Fußballs ich verstehe eure Aufregung nicht, für Bayern München gehts abwärts,sie sollten sich auf das wesentliche konzentrieren, schlage vor bei jedem auswärtsspiel das Lied gemeinsam mit Ulli, Karl- Heinz, Franz und Jupp in der Kabine anzustimmen . Wir stehen treu und fest zusammen ,hipp hipp hurra ..........Borussia, entschuldigung nicht Borussia sondern Bayern natürlich! Hilft das auch nicht dann abwarten bis zu nächsten Heimspiel dan nSänger auswechseln gegen Paul, Katsche, Loodar und Stefan mit Frau allerdings ! Hilft das auch nicht, abwarten bis zum Abstieg, Arena umbauen zum alternativen Oktoberfest, Eröffnungsspiel gegen Westfalia Herne oder Wattenscheid 09 hipp

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