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Christian Gentner und Martin Harnik freuen sich über den zweiten Treffer.
Christian Gentner und Martin Harnik freuen sich über den zweiten Treffer.(Foto: dpa)

Chance in der Europaliga gewahrt: VfB und Gladbach sind im Rennen

Geglänzt hat der VfB Stuttgart auch im vierten Europa-League-Spiel nicht, aber es reicht zum ersten Sieg. Das 2:0 in Kopenhagen lässt die Hoffnungen der Schwaben auf die nächste Runde deutlich steigen. Zudem wahrt sich Borussia Mönchengladbach mit einem Last-Minute-Treffer die große Chance auf das Weiterkommen.

Der VfB Stuttgart und auch Borussia Mönchengladbach haben ihre Chancen auf das Weiterkommen in der Europa League gewahrt - die Schwaben haben sie sogar schlagartig verbessert. Vedad Ibisevic (76. Minute) und Martin Harnik (90.+2) sicherten dem Fußball-Bundesligisten mit ihren Treffern zum 2:0 (0:0) beim FC Kopenhagen den ersten Sieg im vierten Gruppenspiel. Dank des Punkte-Dreiers zog das Team von Trainer Bruno Labbadia in der Tabelle am dänischen Rekordmeister vorbei und hat in den verbleibenden zwei Partien den Einzug in die K.o.-Runde in der eigenen Hand.

Am Ende war die Erleichterung für Gladbach groß.
Am Ende war die Erleichterung für Gladbach groß.(Foto: AP)

Der fünfmalige deutsche Fußball-Meister aus Mönchengladbach kam am vierten Spieltag der Gruppe C beim französischen Spitzenteam Olympique Marseille zu einem 2:2 (1:0). Mike Hanke erzielte in der 19. Minute den Führungstreffer der Gäste. Joey Barton (54.) und Jordan Ayew (67.) drehten mit ihren Toren zunächst die Begegnung. In der dritten Minute der Nachspielzeit rettete Juan Arango den Gästen einen Punkt.

Zwei Spieltage vor dem Ende der Gruppenphase kann die Mannschaft von Trainer Lucien Favre als Zweiter mit fünf Zählern vor den punktgleichen Franzosen die K.o.-Runde weiter aus eigener Kraft erreichen. Zudem hat die Borussia nach dem 2:0-Hinspielsieg den direkten Vergleich gegen den Tabellenzweiten der französischen Liga für sich entschieden.

Ibisevic und Harnik erlösen Stuttgart

Den Schwaben war trotz des jüngsten Aufwärtstrends der gehörige Druck anzumerken. Der Bundesliga-Zehnte fand zunächst keine Linie, es fehlte oft an der Abstimmung und an Ideen für die Offensive. Die Hereinnahme von Shinji Okazaki als zweiter Stürmer neben Ibisevic machte sich zunächst nicht bezahlt. Stattdessen sicherte sich der dänische Rekordmeister durch seine solide Grundordnung und sein abgeklärtes Spiel nach vorn zu Beginn leichte Vorteile.

Folgerichtig hatten die Gastgeber die erste dicke Chance: Andreas Cornelius kam in der 15. Minute völlig frei im Strafraum zum Schuss, weil die VfB-Abwehr kurz die Orientierung verlor. Doch Keeper Sven Ulreich rettete. Im Gegenzug setzte Ibrahima Traore dann das erste Achtungszeichen der Gäste, als er von halblinks knapp verzog.

Echte Höhepunkt aber blieben auch danach Mangelware. Im Angriff ließen beide Teams die nötige Präzision vermissen. Als Martin Harnik bei einem Konter der Stuttgarter plötzlich viel Platz hatte, strich sein Flachschuss aus 17 Metern am rechten Pfosten vorbei (35.).

Unterbrechung durch Feuerwerk

Und wieder muss ein Spiel unterbrochen werden.
Und wieder muss ein Spiel unterbrochen werden.(Foto: dpa)

Kurz darauf zeigten die VfB-Anhänger ihre hässliche Seite, als sie durch das Zünden von Feuerwerkskörpern eine Unterbrechung erzwangen. Bengalos flogen auf das Spielfeld, Rauchschwaben waberten über den Rasen. "Da sind einige dabei, die wollen es nicht begreifen, die haben auch in einem Fußballstadion nichts zu suchen. Dafür müssen wir uns schämen", klagte Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic. Seinem Club droht nun eine saftige Strafe.

Die beiden Mannschaften hatten hingegen auch nach dem Seitenwechsel vorerst keine Knalleffekte zu bieten. Die Stuttgarter kamen zwar zu Chancen durch Ibisevic (47.), Okazaki (54.) und Christian Gentner (61.), zeigten aber lange nicht die von Coach Bruno Labbadia geforderte Effizienz. So musste Schlussmann Ulreich sein Team im Spiel halten. In der 60. Minute klärte er bei einer Flanke gerade noch vor Cornelius. Fünf Minuten später hatte er Glück, als ein Kopfball von Thomas Delaney knapp das VfB-Tor verfehlte.

Schließlich erlöste Ibisevic die Stuttgarter. Der Bosnier verlängerte eine feine Flanke des eingewechselten Arthur Boka per Kopf zur Führung ins Netz. In der Nachspielzeit machte dann Harnik mit einem satten Schuss alles klar.

Quelle: n-tv.de

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