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(Foto: picture alliance / Jan Woitas/dp)

Geschundener Elfer gegen Schalke: Werner gibt Schwalbe zu - Rangnick nicht

Bereits nach 19 Sekunden fällt Timo Werner im Strafraum - und erhält dafür einen Elfmeter, den er verwandelt. Nun räumt er noch einmal ganz deutlich ein, dass sein Sturz ganz ohne Fremdeinwirkung zustande kam. Kurios: Sein Boss in Leipzig widerspricht.

Mit einem Tag Verspätung hat Leipzig-Stürmer Timo Werner seine Schwalbe beim 2:1-Sieg im Topspiel gegen Schalke 04 zugegeben. Der RB-Torjäger, der den geschundenen Elfmeter selbst zur frühen Führung (2.) verwandelt hatte, entschuldigte sich zudem für die unfaire Aktion im Duell gegen Schalke-Torhüter Ralf Fährmann, er beharrte aber auf das Foulspiel zuvor von Verteidiger Naldo.

"Ich kann meine Worte von gestern nur noch einmal wiederholen: Naldo reißt an mir, ich komme bei dem Tempo ins Straucheln und schließe daher auch unkontrolliert ab, wie jeder sehen konnte. Natürlich sieht es dann nicht nur nach einer Schwalbe aus, sondern es ist eine - Punkt. Denn wenn Ralf Fährmann mich nicht berührt, was ich ja immer bestätigt habe, was ist es sonst?", sagte Werner.

Der 20 Jahre alte Angreifer des Bundesliga-Spitzenreiters RB Leipzig erklärte weiter: "Ich habe in dieser Situation bis zur Gelben Karte für Fährmann gedacht, dass diese Naldo für das Reißen erhalten hat und der Schiedsrichter auch deswegen Elfmeter gepfiffen hat. Und die Schalker Spieler bestätigen ja, dass ich die nicht vorhandene Berührung von Fährmann kommuniziert habe. Daher gibt es für mich auch nicht mehr zu sagen, außer: Die zweite Aktion war schlecht, sorry! Das habe ich auch gestern schon überall mitgeteilt und wundere mich nun schon, dass da ziemlich viel verkürzt wiedergegeben wurde."

RB-Sportdirektor Ralf Rangnick sah die Sache anders als der geständige Werner und auch RB-Trainer Ralph Hasenhüttl, der ebenfalls von einer Schwalbe gesprochen hatte. Rangnick sagte: "Ich bleibe dabei: Es war keine Schwalbe. Ich bin mir sicher, dass es keine Absicht war, dass er keinen Elfmeter schinden wollte."

Quelle: n-tv.de

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