Zenit St. Petersburg hat einen wichtigen Schritt Richtung Champions-League-Viertelfinale gemacht. Die Russen kamen im Achtelfinal-Hinspiel gegen Benfica Lissabon nach einer turbulenten Schlussphase zu einem 3:2 (1:1) und haben nun eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 6. März in Lissabon.
St. Petersburg - Ben. Lissabon 3:2 (1:1)
Tore: 0:1 Pereira (20.), 1:1, 3:2 Shirokov (27./89.), 2:1 Semak (71.), 2:2 Cardozo (87.)
Petersburg: Zhevnov - Anyukov, Alves, Lombaerts, Hubocan - Denisov, Shirokov - Zyryanov (46. Semak) - Kanunnikov (66. Bystrov), Fayzulin (89. Rosina) - Kerzhakov
Benfica: Artur - Pereira, Luisao, Garay, Emerson - Matic, Witsel - Gaitan (90. Vitor), Cardozo, Cesar (76. Nolito) - Rodrigo (30. Aimar)
Referee: J. Eriksson Zuschauer: 20.000
Torschüsse: 12:12 Ecken: 5:2
Vor rund 20.000 Zuschauern bei klirrender Kälte im Petrowski-Stadion hatten die Russen zunächst die Partie nach einem frühen Rückstand durch Maxi Pereira (20.) gedreht und waren durch Roman Schirokow (27.) und Sergej Semak (71.) nach einem doppelten Hackentrick 2:1 in Führung gegangen.
Den Ausgleich der Gäste durch Oscar Cardozo, den Zenit-Ersatztorhüter Juri Schewnow durch eine unglückliche Abwehraktion ermöglichte (87.), konterte Schirokow postwendend mit seinem fünften Tor im laufenden Wettbewerb (88.). Vor diesem Treffer hatte Pereira im eigenen Strafraum über den Ball getreten.
