Wirtschaft
Guten Morgen: Dieser Espresso könnte helfen.
Guten Morgen: Dieser Espresso könnte helfen.(Foto: dpa)

Erfolgsgeschichte aus Italien: Lavazza plant die Expansion

Die Kombination aus Sparpolitik und Auslandsstrategie zahlt sich aus: Die Turiner Traditionsmarke Lavazza kehrt gestärkt und ausgeruht in die tiefschwarzen Zahlen zurück. Neue Standbeine in fernen Märkten verheißen weiteres Wachstum.

Angepasst an die Bedürfnisse im US-Markt: Lavazza-Partner Green Mountain kennt die Vorlieben der Amerikaner.
Angepasst an die Bedürfnisse im US-Markt: Lavazza-Partner Green Mountain kennt die Vorlieben der Amerikaner.(Foto: REUTERS)

Der italienische Kaffeeröster Lavazza schreibt dank guter Geschäfte im Ausland wieder schwarze Zahlen. Trotz der Rezession auf dem Heimatmarkt stieg der Überschuss im Jahr 2012 auf rund 97 Mio. Euro. Im Jahr zuvor hatte der Espresso-Spezialist noch einen Verlust von 9 Mio. Verlust verbuchen müssen.

Zu dieser Trendwende habe auch eine verstärkte Kontrolle der Kosten beigetragen, teilte das im Jahr 1895 von der Lavazza-Familie gegründete Traditionsunternehmen mit. Fast die Hälfte der Konzernerlöse werde bereits im Ausland erwirtschaftet, hieß es.

Von Turin in die Welt

Der Auslandsanteil am Umsatz soll weiter wachsen: Im internationalen Geschäft sehen die Italiener noch reichlich Potenzial. Lavazza plant, künftig auch Inder, Chinesen und Russen mit ihren Espresso-Produkten, Kaffeekapseln und Maschinen zu beliefern.

Lavazza bemüht sich seit einiger Zeit verstärkt auch um den US-Markt: Wie die Turiner Firma bekanntgab, baute sie ihren Anteil am US-Röster Green Mountain Coffee Roasters auf 8 Prozent aus. Zusammen mit dem Konzern brachte Lavazza im vergangenen Jahr eine spezielle Espresso-Maschine für US-Kunden heraus.

In den USA ist Green Mountain vielen Kaffeekennern ein fester Begriff. Der Röster produziert unter anderem Kapseln für Starbucks.

Quelle: n-tv.de

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