Panorama

Spektakel in Ostfriesland 15.000 Biker besuchen krebskranken Kilian

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Die Polizei sprach am Ende von 15.000 Teilnehmern an der Aktion "Krach für Kilian" in Rhauderfehn.

(Foto: picture alliance/dpa)

Kilian ist unheilbar an Krebs erkrankt. Es sei sein Herzenswunsch, schreiben Freunde der Familien, dass vor seinem Haus viele Motorradfahrer vorbeifahren. Dem Aufruf folgen Tausende. Drei Stunden herrscht in Rhauderfehn Ausnahmezustand.

Rund 15.000 Biker haben in Niedersachsen einem todkranken Sechsjährigen einen Herzenswunsch erfüllt und ihn am Ende einer Sternfahrt in Rhauderfehn besucht. Unter dem Motto "Krach für Kilian" hatte das Umfeld der Familie in den sozialen Medien zu der Aktion aufgerufen. So sollten möglichst viele Motorräder am Haus der Familie vorbeifahren und dem Jungen so eine Freude bereiten, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten sowie Mitarbeiter von Kommunen, Feuerwehr und Rotem Kreuz unterstützten die Aktion.

Viele Schaulustige säumten die Strecke und empfingen die Teilnehmer mit Applaus. Nach knapp drei Stunden war die Aktion beendet. Rings um den Ort im ostfriesischen Landkreis Leer kam es den Angaben zufolge zu teils größeren Verkehrsbehinderungen. Trotz eines Auffahrunfall mit vier beteiligten Motorrädern, bei dem ein Fahrer verletzt wurde, lobte die Polizei Disziplin und Rücksichtnahme aller Beteiligten.

Laut "Ostfriesen-Zeitung" hatten Teilnehmer aus Dänemark für die Aktion mehrere Hundert Kilometer Anreise auf sich genommen. Laut einem der Organisatoren hat der Junge das Spektakel vor seinem Haus neugierig verfolgt, wie die Zeitung berichtet. Zwischenzeitlich habe er sich etwas zurückgezogen, um sich von der Aufregung zu erholen. "Ich habe Kilian hinterher getroffen. Er bekommt das Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht", zitiert die Zeitung den Organisator und Freund der Familie. "In seiner kleinen Welt feiert er die Aktion total ab. Es war das Größte für ihn."

Quelle: ntv.de, jwu

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