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Baden-Württemberg Grün-Schwarz bringt Klimaschutzgesetz mit Solarpflicht ein

Auf Dächern von Häusern in einer Gemeinde beim Landkreis Heilbronn sind Solaranlagen angebracht. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

(Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild)

Stuttgart (dpa/lsw) - Die grün-schwarze Koalition bringt ihr neues Klimaschutzgesetz am heutigen Donnerstag in den Landtag ein.

Die Novelle ist das erste große Projekt der Regierung in der neuen Wahlperiode. Die wichtigste Neuerung in dem Gesetz: Wer ein neues Haus bauen will, muss ab 1. Mai kommenden Jahres eine Solaranlage auf seinem Dach installieren lassen. Zudem müssen Hausbesitzer vom 1. Januar 2023 an bei einer grundlegenden Dachsanierung sich eine Photovoltaikanlage einbauen lassen. Die Koalition will außerdem noch ehrgeizigere Ziele zur Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgase im Gesetz verankern. So soll das Land bis 2040 klimaneutral werden - bisher waren 90 Prozent bis 2050 das Ziel. Damit will das Land fünf Jahre schneller sein als der Bund und bis dahin nur noch so viele Treibhausgase ausstoßen wie wieder gebunden werden können.

© dpa-infocom, dpa:210721-99-469432/2

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