Baden-WürttembergMaskiertes Trio zündet Böller – Polizist geschlagen

Maskiert, laut und aggressiv: In Tübingen fliegen frühmorgens Böller, Autos werden demoliert. Schnell eilt die Polizei zum Tatort – und trifft auf drei Verdächtige.
Tübingen (dpa/lsw) - Nach einer Serie von Sachbeschädigungen ist ein Polizist beim Einsatz in Tübingen von einem Mann mit der Faust geschlagen und schwer verletzt worden. Der Rettungsdienst brachte den Beamten ins Krankenhaus, er konnte laut Polizei seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Zeugen meldeten am frühen Morgen, dass mehrere Menschen Böller zündeten und geparkte Autos beschädigten.
Trio steckt Böller in Parkscheinautomaten
Eine alarmierte Streife traf in einer Straße auf ein teils maskiertes Trio, das gerade dabei war, einen angezündeten Böller in einen Parkscheinautomaten zu stecken. Beim Eintreffen der Polizei flüchteten die Männer zu Fuß. Zwei von ihnen – beide 20 Jahre alt – wurden nach kurzer Verfolgung festgenommen. Einer der beiden schlug den Angaben zufolge einem Beamten ins Gesicht und entkam zunächst erneut, wurde jedoch kurz darauf wieder gestellt. Dabei schlug er dem Polizisten erneut gegen den Kopf.
Der dritte Verdächtige entkam, wie die Polizei weiter mitteilte. Die beiden 20-Jährigen wurden wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen zu dem Flüchtigen und zur Höhe des Schadens dauern an.