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Bayern "Club" siegt in Düsseldorf: Tempelmann Matchwinner beim 1:0

Der Nürnberger Torschütze zum 0:1 Lino Tempelmann (r) jubelt mit Mats Möller Daehli.

(Foto: Roland Weihrauch/dpa)

Ein frühes Tor bringt den 1. FC Nürnberg beim Auswärtssieg in Düsseldorf auf die Siegerstraße. Die Franken verpassen zwar einen nervenschonenden zweiten Treffer, gewinnen aber trotzdem verdient. Besonders freuen darf sich nach 14 Monaten ein Startelf-Rückkehrer.

Düsseldorf (dpa/lby) - Mit dem ersten Sieg in diesem Jahr hat der 1. FC Nürnberg die Sorgen von Fortuna Düsseldorf in der 2. Fußball-Bundesliga verschärft. Die Franken gewannen am Freitagabend in Düsseldorf dank eines Blitzstarts mit 1:0 (1:0). Nach der dritten Niederlage in Serie und nur einem Sieg aus den letzten zehn Pflichtspielen steht Cheftrainer Christian Preußer bei der Fortuna vor dem Aus. Vor 750 Zuschauern in der Merkur Spiel-Arena erzielte Lino Tempelmann (2. Minute) den Treffer zum Sieg für die Gäste, die eine Woche nach dem 1:2 gegen Paderborn jubeln konnten.

"Wir sind letzte Woche nicht gut reingestartet und hatten uns vorgenommen, von Anfang an Druck zu machen", sagte Trainer Robert Klauß. "Wir haben gemerkt, dass die Fortuna am Anfang etwas nervös war, das haben wir gut ausgenutzt und gehen mit der ersten Chance in Führung. Wir freuen uns sehr über die Führung und den Sieg."

Schon nach etwas mehr als 100 Sekunden wurden die Gastgeber kalt erwischt, als Tempelmann ohne Gegenwehr durch die Düsseldorf Abwehr spazieren konnte und mit einem abgefälschten Schuss zum 1:0 für Nürnberg traf. Kurz nach seinem vierten Saisontor hatte er sogar die Chance zum 2:0. Nach Vorarbeit von Startelf-Rückkehrer Pascal Köpke konnte Tempelmann aber Torhüter Florian Kastenmeier nicht überwinden. Köpke stand erstmals seit 14 Monaten wieder in der Startelf.

"Wir machen das frühe Tor und müssen dann eigentlich kurz danach das zweite nachlegen", sagte Nikola Dovedan. "Am Ende haben wir es dann im Großen und Ganzen gut verteidigt und deshalb verdient gewonnen."

Fortuna ordnete sich und hatte durch Robert Bozenik (35./45.) und Edgar Prib (36.) gute Tormöglichkeiten. Doch die Nürnberger blieben gefährlich und dominierten die Partie über weite Strecken. Die Gäste verpassten es aber, die Nerven mit einem zweiten Treffer zu beruhigen. Nach einer Aktion von Christopher Schindler konnte Kastenmeier den Ball an die Latte lenken (54.). Die druckvolle Düsseldorfer Schlussphase überstand der FCN unbeschadet.

Quelle: dpa

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