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Bayern Polizei warnt Kinder und Jugendliche vor Bahnanlagen

(Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild)

Nürnberg (dpa/lby) - Angesichts immer wieder vorkommender schwerer Unfälle auf Gleisen und abgestellten Waggons warnt die Bundespolizei Kinder und Jugendliche zum Beginn der Sommerferien vor Bahnanlagen. "Wo Züge fahren, ist kein Platz für Abenteuer", erklärte die Nürnberger Bundespolizei am Mittwoch.

"Auch wenn Fotos im Gleis oder die Abkürzung über die Schienen verlockend und berechenbar erscheinen, hier droht ernste Gefahr", schrieb der Präventionsbeauftragte Maik Kaiser in der Mitteilung. Der Bremsweg eines Zuges bei voller Fahrt könne bis zu einen Kilometer lang sein, warnen die Beamten. Bei Selfies im Gleisbett sei es schon zu tödlichen Unfällen gekommen.

Zuletzt hatte Anfang Juni ein zwölfjähriges Mädchen in Nürnberg lebensgefährliche Verbrennungen erlitten, als es auf einen abgestellten Waggon geklettert war. Da die Oberleitung eine Spannung von etwa 15 000 Volt hat, kann der Funke auch ohne Berührung der Leitung überspringen.

© dpa-infocom, dpa:210728-99-571639/2

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