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Bayern Weniger Braugerste auf bayerischen Feldern angebaut

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Fürth (dpa/lby) - Die Corona-Krise hinterlässt Spuren auf Bayerns Feldern: In diesem Jahr wird sehr viel weniger Gerste angebaut als üblich. Die Anbaufläche von Weizen ist dagegen gestiegen, wie das Statistische Landesamt in Fürth am Mittwoch mitteilte.

Demnach wird Gerste heuer nur noch auf 294.700 Hektar angebaut, knapp neun Prozent weniger als im Vorjahr. Im vergangenen Jahr war der Bierabsatz wegen der Lockdowns eingebrochen, weswegen Agrarexperten schon im Frühjahr einen Rückgang des Braugerstenanbaus prophezeit hatten. Abgesehen davon säen die bayerischen Bauern schon seit Jahren immer weniger Braugerste aus.

Auf einem Teil der im vergangen Jahr noch mit Gerste bebauten Felder ist in diesem Jahr nun Weizen gewachsen, dessen Anbaufläche auf 50.800 Hekar zulegte. Die wichtigste Nutzpflanze ist aber nach wie vor der Mais, der in aller Regel als Futtermais angebaut wird. Die Mais-Anbaufläche summiert sich auf insgesamt 546.400 Hektar, das ist über ein Viertel sämtlicher Felder in Bayern.

© dpa-infocom, dpa:210728-99-580835/2

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