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Nordrhein-Westfalen Nach Bluttat: Verdächtiger stellt sich - U-Haft angeordnet

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

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Ahlen (dpa/lnw) - Nach einer Bluttat im münsterländischen Ahlen hat sich ein 23-jähriger Verdächtiger bei der Polizei gestellt. Der Ahlener wird verdächtigt, in der Nacht zum Sonntag auf einem alten Zechengelände in Ahlen seinen 18-jährigen Bekannten mit Stichen lebensgefährlich verletzt zu haben. Der 18-Jährige ist inzwischen außer Lebensgefahr und wird in einem Krankenhaus ärztlich versorgt. Zu der Auseinandersetzung war es am Rande einer Feier mit fast 200 Gästen gekommen.

Der 23-Jährige sei in Begleitung eines Anwalts bei der Polizei erschienen und habe sich widerstandslos festnehmen lassen, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag. Das Motiv für den Angriff ist weiter unklar. Der 23-Jährige habe sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen geäußert. Eine Richterin habe Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den jungen Mann erlassen. Er sei nun in Untersuchungshaft. Zur Klärung der Tat sucht die Polizei weiterhin Zeugen.

© dpa-infocom, dpa:211102-99-838919/2

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