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Rheinland-Pfalz & Saarland Aufnahmestelle für Ukraine-Flüchtlinge in Lebach erweitert

Eine Frau und ein Kind, die aus der Ukraine geflohen sind, steigen aus einem Kleinbus.

(Foto: Daniel Cole/AP/dpa/Symbolbild)

Saarbrücken/Lebach (dpa/lrs) - Das Saarland erweitert wegen der ankommenden Flüchtlinge aus der Ukraine die Kapazitäten in der Landesaufnahmestelle Lebach. Das teilte das Innenministerium in Saarbrücken am Samstagabend mit. Danach sind laut Innenminister Klaus Bouillon (CDU) alle 1050 Plätze in der Aufnahmestelle nun belegt. Um dennoch sicherzustellen, dass keine hilfsbedürftigen Menschen abgewiesen werden müssten, seien zwei beheizte, winterfeste Zelte auf dem Gelände aufgebaut worden.

"Die Situation hat sich insofern zugespitzt, als dass in der letzten Woche über 400 ukrainische Flüchtlinge von privaten Helferinnen und Helfern nach Lebach gebracht wurden", erläuterte Bouillon demnach. Die Landesaufnahmestelle werde auch von Asylsuchenden anderer Nationen weiterhin stark genutzt, hieß es. Die Zelte seien beispielsweise für Menschen, die jetzt mitten in der Nacht ankämen. Die Geflüchteten würden im Anschluss zeitnah an andere Orte weiterverteilt.

Im Saarland waren in der vergangenen Woche erste Flüchtlinge aus der Ukraine eingetroffen und in die Landesaufnahmestelle in Lebach gekommen. Das Innenministerium sei dabei, das Willkommenszentrum personell aufzustocken und ein Zwei-Schichtsystem vorzubereiten, hieß es dazu.

Quelle: dpa

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