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Rheinland-Pfalz & Saarland Standortwechsel des Gefängnisses in Trier verzögert

Stacheldrahtzaun hängt an einer Mauer in einer Justizvollzugsanstalt. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

(Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild)

Mainz (dpa/lrs) - Die geplante Schließung des Gefängnisses in Trier verzögert sich voraussichtlich um ein Jahr bis etwa 2029. "Die Sanierung der Justizvollzugsanstalt Wittlich muss erst abgeschlossen sein", sagte Ministeriumssprecher Christoph Burmeister am Montag in Mainz. Als Grund für die Verzögerung nannte er vor allem Corona. Im alten denkmalgeschützten Hafthaus auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wittlich sollen 325 neue Haftplätze entstehen. Dafür werden im etwa 45 Kilometer entfernten Trier 156 Plätze gestrichen - unterm Strich entstehen also 169 neue Plätze. Darunter sind auch einige für ältere, pflegebedürftige Inhaftierte.

Von den 118 notwendigen zusätzlichen Strafvollzugsbediensteten in Wittlich sollen 113 aus Trier kommen, hatte Justizminister Herbert Mertin (FDP) bei der Vorstellung der Pläne vor rund zwei Jahren gesagt.

© dpa-infocom, dpa:220103-99-575858/3

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