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Sachsen-Anhalt Anhalt-Bitterfeld: Notinfrastruktur nach Cyberangriff

Hände liegen auf der leuchtenden Tastatur eines Laptops. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

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Köthen (dpa/sa) - Knapp zwei Wochen nach dem Cyberangriff auf den Landkreis Anhalt-Bitterfeld soll die Notinfrastruktur der Kreisverwaltung im Lauf des Montags einsatzbereit sein. "Das bedeutet, dass die einzelnen Fachbereiche dann wieder in der Lage sind, auf elektronischem Weg zu arbeiten. Dazu gehört auch die Kommunikation per Mail", teilte ein Sprecher am Sonntag mit. Die Vorbereitungsarbeiten seien am Wochenende abgeschlossen worden. In einem nächsten Schritt sollten einzelne Fachanwendungen wie die Kfz-Zulassung und Elterngeld wieder funktionieren.

Mehrere Server des Landkreises waren am 6. Juli bei einem Cyberangriff mit sogenannter Ransomware infiziert worden, bei der Daten verschlüsselt werden. Nach einer Geldzahlung sollten die Daten wieder freigegeben werden. Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld hatte eine Lösegeldzahlung aber abgelehnt. Er rief am 9. Juli den Katastrophenfall aus. Experten arbeiten seither daran, den Landkreis wieder arbeitsfähig zu machen. Landes- und Bundesbehörden sind beteiligt. Parallel läuft ein Ermittlungsverfahren, um die Täter zu finden.

© dpa-infocom, dpa:210718-99-428451/2

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