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Sachsen-Anhalt Festakt im Unesco-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz

Auf dem Wörlitzer See im Dessau-Wörlitzer Gartenreich blühen vor dem Schloss Seerosen. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

(Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild)

Oranienbaum-Wörlitz (dpa/sa) - Mit einem Festakt ist die Aufnahme des Gartenreichs Dessau-Wörlitz in die Welterbe-Liste der Unesco im Jahr 2000 gefeiert worden. "Kaum eine Welterbestätte in Deutschland verbindet Kunst, Kultur und Natur auf so harmonische und kreative Weise wie das Gartenreich Dessau-Wörlitz", erklärte die Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, Maria Böhmer, am Samstag. "Das Gartenreich wurde als Modellregion für ein achtsames Miteinander von Mensch und Natur entworfen. Dieses Miteinander brauchen wir angesichts des Klimawandels heute mehr denn je."

Am 30. November 2000 war das Gartenreich Dessau-Wörlitz von der Unesco-Kommission zum Welterbe der Menschheit ernannt worden. Die offizielle Urkunde wurde am 24. August 2001 vor dem Schloss Wörlitz überreicht. "Wir freuen uns über das fortwährende Interesse am Gartenreich, das unsere Gäste dazu veranlasst unsere Gärten, Parks und Schlösser sowie die Kulturlandschaft zu besuchen", sagte die Direktorin der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Brigitte Mang.

Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich gilt als Gesamtkunstwerk. Die malerische Landschaft werten Experten als Symbol für die neue Naturauffassung des späten 18. Jahrhunderts. Das Gartenreich entstand unter Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817). Kern der Kulturlandschaft ist der Wörlitzer Park. Mit kleinen Schlössern, Tempeln, Seen und Kanälen gehört dieser zu den kulturhistorisch wertvollen Anlagen in Deutschland. Der weitläufige Park wurde nach englischem Vorbild gestaltet.

© dpa-infocom, dpa:210827-99-994133/3

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