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Sachsen Sachsens Inzidenz steigt deutlich: Zweithöchste im Bund

Proben für Corona-Tests werden für die weitere Untersuchung vorbereitet. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/Symbolbild

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Dresden (dpa/sn) - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen geht weiter steil nach oben. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen 123,3 neue Ansteckungen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das war nach Thüringen (138,9) der bundesweit zweithöchste Wert. Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 113,8. Bundesweit gab das RKI den Wert mit 74,4 an. In Sachsen wurde kein weiterer Todesfall registriert. Binnen eines Tages gab es rund 473 Neuinfektionen. Besonders hoch war die Ansteckungsrate in Mittelsachsen (213,9), am niedrigsten im Vogtlandkreis (42,4).

Unterdessen nimmt auch die Zahl der Corona-Patienten in sächsischen Krankenhäusern zu. Nach einer Übersicht des Gesundheitsministeriums vom Montag waren 248 Betten auf den Normalstationen mit Covid-19-Patienten belegt, auf den Intensivstationen waren es 105. Damit sind die Intensivstationen in den Kliniken laut Behörde zu gut 55 Prozent ausgelastet. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche (11. Oktober) wurden auf den Normalstationen 183 Corona-Patienten behandelt, auf den Intensivstationen waren es 79.

© dpa-infocom, dpa:211018-99-635548/3

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