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Thüringen Verdienstkreuz für Ex-Leiter von Weimarer Begegnungsstätte

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ulrich Ballhausen (l-r). Foto: Bernd von Jutrczenka

(Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Erfurt (dpa/th) - Ulrich Ballhausen, der frühere Leiter der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar, ist von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für sein Engagement für ein "gelebtes Grundgesetz" mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland geehrt worden. Ballhausen war einer von insgesamt 16 Männern und Frauen aus jedem Bundesland, die am Mittwoch anlässlich des 70. Jahrestages des Grundgesetzes ausgezeichnet wurden.

"Seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass sich die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar zu einer herausragenden Bildungseinrichtung entwickelt hat", würdigte Steinmeier die Arbeit Ballhausens. Darüber hinaus habe er sich als Vorsitzender des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten und des Beirates der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Kreisau (Polen) für die politische Bildung eingesetzt. "Mit seinem Engagement in Forschung und Praxis hat er wichtige und nachhaltige Akzente in der internationalen Jugendarbeit gesetzt und zugleich einen wertvollen Beitrag für die europäische Verständigung geleistet."

An den Projekten der 16 Ausgezeichneten beeindrucke ihn Eines, sagte Steinmeier: "Es gelingt dort immer wieder, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, die sich sonst vielleicht nie getroffen hätten oder aufgrund ihrer Prägungen und Prämissen vielleicht sogar aus dem Weg gegangen wären." Solche Dialoge wünsche er sich noch viel häufiger in Deutschland, sagte Steinmeier im Schloss Bellevue. Die Projekte der Ordensträger stünden "für ein gelebtes Grundgesetz und für die Zukunft unserer Verfassung".

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