Kiefer von Muhammad Ali gebrochen

Ex-Box-Champion Ken Norton ist tot

19.09.2013 | 09:24 Uhr
Ken Norton hat 1978 per Dekret den Titel des Schwergewichts-Weltmeisters in der WBC-Version zugesprochen bekommen. Spektakulär war sein Sieg über Muhammad Ali im Jahr 1973, bei dem der "Größte" versehrt aus diesem Kampf ging. Norton starb nun 70-jährig an Herzversagen.
32866600C8D42ABA-jpg2789931601149596607
1973 bezwingt Ken Norton (links) Muhammad Ali. (Foto: AP)

Die Box-Welt trauert um den früheren Schwergewichts-Weltmeister Ken Norton. Er starb nach Angaben seines Managers Patrick Tenore im Alter von 70 Jahren. Norton erlag in einem Pflegeheim im US-Bundesstaat Arizona einem Herzversagen, nachdem der US-Amerikaner im vergangenen Jahr einen Schlaganfall erlitten hatte.

Norton war 1978 per Dekret zum Schwergewichts-Champion des Weltverbandes des WBC ernannt worden. Er verlor den Gürtel allerdings gleich bei der ersten Titelverteidigung gegen seinen Landsmann Larry Holmes.

Nortons größter Erfolg im Ring war fünf Jahre zuvor ein Sieg mit einer "Split Decision" gegen das Idol Muhammad Ali, dem er in einem spektakulären Kampf sogar den Kiefer brach. Gegen den "Größten" verlor Norton später zwei weitere Kämpfe, ebenso unterlag er 1974 einen WM-Fight gegen George Foreman.

Ken Norton beendete 1981 seine Karriere nach 50 Profikämpfen mit einer Bilanz von 42 Siegen inklusive 33 K.o.-Erfolgen, einem Unentschieden und sieben Niederlagen.

Weitere News

Verwendete Quellen: ntv.de, sid