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Hinspiel im UEFA-Cup-Finale Frankfurt wahrt Triple-Chance

Der 1. FFC Frankfurt hat eine Hand am UEFA-Cup der Frauen. Der deutsche Meister und Pokalsieger verschaffte sich mit dem 1:1 (1:1) im Final-Hinspiel beim schwedischen Titelträger Umea IK eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Samstag in der Frankfurter Commerzbank-Arena.

Vor knapp 5.000 Zuschauern wurde das Aufeinandertreffen der weltbesten Clubs-Teams mit einem Paukenschlag eröffnet. Umeas Star, die Brasilianerin Marta, sorgte mit dem schnellsten Tor der Cup-Geschichte nach elf Sekunden für die schwedische Führung. Conny Pohlers besorgte bereits nach sechs Minuten den Endstand in einer hochklassigen Partie mit vielen Torchancen auf beiden Seiten.

Der FFC steckte den Fehler von Abwehrchefin Tina Wunderlich, der zum 0:1 führte, bestens weg. Doch zu ungenaues Passspiel auf dem ungewohnten Kunstrasen im Stadion Gammliavallen brachte Umea nach dem Ausgleich zu schnell in Ballbesitz. So musste der zweifache UEFA-Cup-Gewinner öfter den von Marta angetriebenen Schwedinnen hinterherlaufen. Erst nach dem Wechsel erhöhte Frankfurt den Druck und kam durch Pohlers, Petra Wimbersky und Kerstin Garefrekes zu guten Möglichkeiten zur Führung.

Umea blieb trotzdem stets gefährlich. Die FFC-Abwehr vor der starken Torfrau Silke Rottenberg musste zeitweilig Schwerstarbeit verrichten. Vier Minuten vor dem Ende vergab Marta die letzte Chance für Umea. Dennoch verkündete Frankfurts Torschützin Conny Pohlers nach dem Spiel selbstbewusst: "Jetzt holen wir auch den Pott."

Quelle: n-tv.de