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MMA-Star vor nächstem Kampf McGregor verkündet Rücktritt vom Rücktritt

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Will wieder das tun, was er liebt: Conor McGregor.

(Foto: imago images/UPI Photo)

Die Tinte ist trocken: Conor McGregor wird wieder in den Käfig steigen. Dabei trifft er mit Dustin Poirier auf einen alten Bekannten. Der Kampf des irischen Publikumslieblings entscheidet über eine erneute Titelchance für McGregor - und soll vor Zuschauern ausgetragen werden.

Er ist wieder da: Der wohl größte MMA-Star Conor McGregor kehrt ins Octagon zurück. Der Ire tritt am 23. Januar in Abu Dhabi bei UFC 257 gegen den US-Amerikaner Dustin Poirier an. "Ich bin sehr glücklich, zurückzukommen und wieder das zu tun, was ich liebe", wird der 32 Jahre alte McGregor zitiert. Im Juli hatte McGregor noch erklärt, seine Handschuhe an den Nagel zu hängen. Seine Rücktrittspläne hat er nun zum wiederholten Male ad acta gelegt.

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Bereits im September 2014 hatten McGregor und Poirier gegeneinander gekämpft, damals gewann der Ire durch Technischen K.o. Mit dem erneuten Aufeinandertreffen wird sich für McGregor zeigen, ob er noch einmal um den Leichtgewicht-Titel kämpft. Poirier wird auf Rang zwei der Gewichtsklasse gelistet, McGregor an vier. Nach dem Rücktritt von Khabib Nurmagomedov ist der Titel der Gewichtsklasse eigentlich vakant, doch UFC-Boss Dana White glaubt weiterhin, dass der Russe seine Karriere fortsetzen wird. Sowohl der US-Amerikaner als auch McGregor waren in Titelkämpfen gegen Nurmagomedov unterlegen.

Die Veranstaltung auf Fight Island in Abu Dhabi könnte trotz der grassierenden Corona-Pandemie eine Veranstaltung vor Publikum werden. "Die neue Etihad Arena wird eröffnet sein und das Ding mit der UFC im Hinterkopf entworfen. Konzerte, Poolpartys, alle möglichen coolen Sachen. Und ja, ich hoffe, die Fans zurückzubringen", erklärte UFC-Präsident White gegenüber "Barstool Sports".

White hatte Fight Island extra eingerichtet, um auch Kämpfe mit internationalen Kämpfern austragen zu können. Aufgrund der Corona-bedingten Einreisebestimmungen können Käfigkämpfern aus Europa nicht einfach in die USA fliegen. In Abu Dhabi ist die Einreise zwar vereinfacht, dennoch gelten strikte Quarantäneregeln. Die Kämpfer und Teilnehmer der Veranstaltungen werden mehrfach getestet und 14 Tage in Luxushotels weitgehend isoliert. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass auch Zuschauer vor der Veranstaltung ein ähnliches Prozedere durchlaufen müssen. Es sei gut, Fans dabei zu haben, erklärte White. "Fans aus aller Welt können nach 'Fight Island' kommen. Es ist leicht zu erreichen und eine unterhaltsame Destination", sagte White.

Quelle: ntv.de, mba