Koreanischer Arbeitsverweigerer

Streit um Ahn geht weiter

13.07.2002 | 19:29 Uhr
Der Streit zwischen dem südkoreanischen WM-Star Ahn Jung-Hwan und dem AC Perugia geht in die nächste Runde.

Der Streit zwischen dem südkoreanischen WM-Star Ahn Jung-Hwan und dem AC Perugia geht in die nächste Runde. Die Italiener haben das Gehalt des Offensivspielers vorerst eingefroren, weil er nicht zum Trainingsauftakt des Erstligisten erschienen war.

"Er hat einen Vertrag bis 2005 und wir planen nicht, ihn zu verkaufen", meinte Klub-Präsident Luciano Gaucchi. Das Management des Nationalspielers will dagegen von der Vertragsoption nichts wissen und hatte in den vergangenen Tagen eine Rückkehr des 26-Jährigen nach Perugia ausgeschlossen.

Der Streit zwischen beiden Seiten war nach Ahns "Golden Goal" im WM-Achtelfinale gegen Italien eskaliert. "Dieser Herr wird niemals mehr einen Fuß auf unseren Boden setzen", erklärte Gaucci damals verärgert. Nach zahlreichen Protesten verlängerte der Klubchef schließlich doch den auslaufenden Vertrag, den Ahn allerdings als nichtig betrachtet.