Der Sport-Tag

Zverev lässt Grand-Slam-Triumphe nicht "kleinreden"

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21.09.2026 | 20:58 Uhr

Konnte Alexander Zverev nur dank der Verletzungsprobleme seiner großen Rivalen Jannik Sinner und Carlos Alcaraz seine zwei ersten Grand-Slam-Turniersiege feiern? Diese Frage wird in der Tennisszene diskutiert - stößt bei Bruder Mischa Zverev aber auf kein Verständnis.

"Diesen jüngeren Spielern müsste man sagen: Ja, ein jüngerer Motor muss nicht besser laufen. Deswegen sehe ich das überhaupt nicht so, als könnte man es kleinreden", sagte Mischa Zverev, der als Manager und Taktik-Ratgeber eine wichtige Rolle im Team des Weltranglistenzweiten einnimmt, in einem Interview von Sport1.

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Bei Zverevs Triumph bei den French Open in Paris war der spanische Titelverteidiger Alcaraz wegen einer Handgelenksverletzung nicht am Start und der Italiener Sinner schied nach einem körperlichen Einbruch früh aus. Bei Zverevs US-Open-Sieg vor etwas mehr als einer Woche in New York fehlte der Weltranglistenerste Sinner wegen Knieproblemen komplett, Alcaraz scheiterte bei seinem ersten Turnier nach langer Verletzungspause im Viertelfinale.

"Warum waren die nicht dabei? Weil sie verletzt waren. Warum ist man verletzt? Weil man irgendwo einfach nicht stark genug ist oder weil man übertrieben hat. Weil man nicht auskuriert hat, wenn es sein musste", sagte Mischa Zverev: "Es gibt ja einen Grund. Es war nicht einfach so, dass sie keine Lust haben." Sein 29 Jahre alter Bruder sei zwar älter als Sinner (25 Jahre) und Alcaraz (23), "aber er ist dabei, er ist fit". Er sei auch nach der schweren Knöchelverletzung 2022 wieder stark zurückgekommen.

Verwendete Quelle: ntv.de