Der Sport-Tag1. FC Köln ist "extrem sauer" auf Schiedsrichter
Beim 1. FC Köln waren sie nach dem 1:1 (1:1) beim VfL Wolfsburg alles andere als zufrieden mit Schiedsrichter Sören Storks. "Ich bin extrem sauer, dass sich das nicht angeschaut wurde", sagte Kölns Lizenzbereich-Leiter Thomas Kessler nach dem Spiel über die Szene, die ihn so aufregte. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte Florian Kainz in den Strafraum geflankt, Wolfsburgs Moritz Jenz wollte den Ball mit dem Kopf klären - bekam ihn aber an den rechten Arm. Der FC forderte Elfmeter, Schiedsrichter Storks pfiff jedoch nicht.
"Ich habe es aus 50 Metern Entfernung gesehen", wetterte Kessler: "Im Kampf um den Klassenerhalt ist es so wichtig, dass auf Kleinigkeiten dann auch geschaut wird." Er verstehe nicht, "warum es keinen Handelfmeter" gegeben habe, warum sich Storks die Szene nicht noch einmal angeschaut habe. Denn: "Das ist ein klares Handspiel. Und das wäre heute das 2:1 gewesen." Zumindest wenn der mögliche Elfmeter verwandelt worden wäre. Dennoch. Für Kessler "eine klare Fehlentscheidung, die uns sehr wehtut".
Storks verwies hinterher darauf, dass die Szene vom Videoassistenten Daniel Siebert in Köln natürlich "gecheckt" wurde. "In dem Fall kam von Daniel relativ schnell die Bestätigung, dass es sich nicht um ein strafbares Handspiel handelt, und dem vertraue ich dann natürlich", sagte er.