Der Sport-Tag

Aberglaube: Argentiniens Präsident verzichtet auf WM-Finale

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17.07.2026 | 06:39 Uhr

Argentiniens Präsident Javier Milei wird das WM-Finale gegen Spanien aus Aberglauben nicht im Stadion verfolgen. "Nein, auf keinen Fall", antwortete Milei in einem Interview des Radiosenders "El Observador" auf die Frage, ob er am Sonntag zum Endspiel in die USA reisen werde. Der Präsident erklärte, er werde das Spiel in East Rutherford wie die bisherigen Partien der argentinischen Nationalmannschaft von seinem Amtssitz Quinta de Olivos in der Provinz Buenos Aires aus verfolgen. Auf die Nachfrage, ob dies Teil einer persönlichen Glücksroutine sei, antwortete er mit "Ja".

Zu seiner Glücksroutine gehört auch, bei den Spielen stets dieselbe Jacke zu tragen. Während des Achtelfinals gegen die Schweiz (3:1 nach Verlängerung) habe er sie kurz ausgezogen. "Ich zog sie aus und wir kassierten ein Tor. Ich zog sie wieder an und habe sie seitdem nicht mehr ausgezogen", sagte Milei. Sollte Argentinien den WM-Titel erfolgreich verteidigen, stelle er den Präsidentenpalast Casa Rosada der Nationalmannschaft für eine Feier zur Verfügung. "An diesem Tag räume ich ihn komplett. Ich habe auf diesem Foto nichts zu suchen", sagte Milei. Die Politik solle sich dieses Fest der Argentinier nicht aneignen.

Verwendete Quelle: ntv.de