Der Sport-Tag

Alexander Zverev arbeitet an nervtötender Marotte

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15.10.2026 | 20:33 Uhr

Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev hat seinen Kritikern in der "Balltipp-Kontroverse", die rund um die US Open um ihn ausbrach, Recht gegeben. Auch er selbst findet, dass er es in New York etwas übertrieben und sich zu viel Zeit bei seinen Aufschlägen gelassen hat. "Ich weiß nicht, warum, aber ich tippe den Ball in diesem Jahr sehr oft auf", gab Zverev nach seinem Viertelfinalsieg in Shanghai gegen Alex De Minaur offen und ehrlich zu.

"Es hat bei den US Open angefangen. Ich weiß nicht, warum es angefangen hat, aber ich bin mir dessen sehr bewusst und versuche, daran zu arbeiten. Ich habe das Gefühl, dass es von meiner Seite aus etwas unnötig ist", ergänzte der Hamburger, der sich für sein ausuferndes "Zeitspiel" bei den US Open viel Kritik gefallen lassen musste - von seinen Gegnern, Experten und auch vielen Fans.

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Auf die Frage, ob er den Ball immer gleich oft auf den Boden tippt, bevor er serviert, sagte er: "Nein, ich schlage einfach auf, wenn es sich richtig anfühlt. Aber falls es Euch aufgefallen ist: Ich mache es mittlerweile weniger als in New York. Ich denke, dass es in New York ein bisschen ins Extreme gegangen ist." Belegbare Zahlen dazu gibt es zwar nicht, im Netz finden sich aber mehrere Artikel, denen zufolge Zverev den Ball bei den US Open in diesem Jahr rund 12.000 Mal bei seinen Aufschlägen auftippte. Allein dadurch stand er mehr als zwei Stunden zusätzlich auf dem Court. 

Verwendete Quelle: ntv.de