Tigst Assefa hat die Operation infolge ihres beim Berlin-Marathon erlittenen Risses der Achillessehne nach Angaben ihres Managers gut überstanden. Der Eingriff in Murnau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sei laut der Ärzte nach Plan verlaufen, sagte Gianni Demadonna zu ntv.de. Der Riss sei ein schleichender Prozess gewesen und nicht auf einen Schlag erfolgt. "Ab Kilometer 31 fingen die Schmerzen an, ab dem 40. Kilometer wurden sie dann sehr stark. Es ist unglaublich, wie sie mit dieser Verletzung und diesen Schmerzen überhaupt weitergelaufen ist und das Rennen gewonnen hat," sagte er.

Marathon-Drama: Assefa bricht auf Weltrekord-Kurs mit Krämpfen ein
Die Äthiopierin hatte beim Berlin-Marathon am Sonntag lange klar auf Kurs Richtung Weltrekord gelegen, ehe sie auf den letzten beiden Kilometern plötzlich aus dem zuvor so selbstsicheren Tritt geriet. Assefa stockte, humpelte, kämpfte und quälte sich mit der immer noch drittschnellsten Frauenzeit der Geschichte von 2:11,04 Stunden ins Ziel - aber sie verpasste eben die Bestmarke der zurzeit wegen Dopings gesperrten Kenianerin Ruth Chepngetich von 2:09:56 Stunden.