Der Sport-TagAubameyangs "Werbe-Maske" verärgert BVB-Boss

Borussia Dortmunds "Superheld" Pierre-Emerick Aubameyang hat sich mit seinem Maskenjubel im Revierderby bei Schalke 04 (1:1) möglicherweise Ärger eingehandelt.
Die Maske, die sich der Gabuner nach seinem 1:0 (53.) über das Gesicht zog, war Werbung für seinen Sponsor Nike - einen Konkurrenten des BVB-Ausrüsters Puma.
"Darüber werden wir noch mal reden. Dann wird es etwas schwieriger für ihn", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.
Aubameyang hatte die Maskerade jüngst in einem Nike-Werbespot getragen, in dem er als "The Masked Finisher" auftrat - als "Maskierter Torjäger".
Watzke zeigte sich davon durchaus genervt. Schließlich war Aubameyang bereits beim Ligaspiel gegen Bayer Leverkusen (6:2) Anfang März auffällig geworden: Er hatte sich das berühmte "Swoosh"-Logo des amerikanischen Sportartikel-Giganten ins Haar rasieren und rot einfärben lassen.
"Wenn der Mitbewerber sonst keine Aufmerksamkeit erregen kann, dann vielleicht so", sagte Watzke. "Aber wir spielen ja immer noch in Trikots von Puma."
Gnädiger war Sportdirektor Michel Zorc: "Er soll das ruhig alle drei Jahre machen. Schöner wäre es, er hätte zwei Tore geschossen." Das Schlimmste sei die Gelbe Karte für Aubameyang, die dritte in dieser Saison.
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