Atlético Madrid hat seinem Stürmer Julian Alvarez endgültig eine Absage für einen Transfer zum FC Barcelona erteilt. "Der Vorstand unterstützt die Strategie des Klubs einstimmig. Ein Wechsel von Julian Alvarez zum FC Barcelona wird nicht verhandelt", hieß es in einem Klub-Statement. Alvarez steht in Madrid noch bis 2030 unter Vertrag. Barça-Trainer Hansi Flick möchte den argentinischen Ex-Weltmeister unbedingt als Ersatz für den in die USA gewechselten Robert Lewandowski verpflichten. Einen Wechsel zu einem anderen Klub schließt Atlético nicht aus. Man sei "offen für auf dem Transfermarkt übliche Verhandlungen", bei denen die Klubs respektvoll miteinander umgehen.
Alvarez hatte seinen Wechselwunsch während der WM öffentlich gemacht. Zunächst ging es um einen Transfer zu Real Madrid, den Atlético ablehnte. Dann kam Barça ins Spiel. Wegen der Spekulationen um einen Wechsel war Alvarez am Sonntag im Spiel gegen den FC Villarreal von den eigenen Fans ausgepfiffen worden. In dieser Woche fehlte der 26-Jährige am Mittwoch und Donnerstag beim Training von Atlético, berichtet die Sportzeitung "Marca". Offiziell soll der Stürmer sich unwohl fühlen.
