BVB-Coach Niko Kovac hat eingeräumt, dass seine Fünffach-Rotation in der Champions League beim norwegischen Vizemeister FK Bodö/Glimt mitentscheidend für die erste Saisonniederlage war. Beim 0:1 (0:0) im Norden Norwegens war Borussia Dortmund erst nach einem Vierfach-Wechsel Kovacs nach einer Stunde Spielzeit in Schwung gekommen. "Ich habe die Mannschaft aufgestellt, lief nicht so gut", sagte der BVB-Trainer, der am Tag vor dem Spiel seinen Vertrag bis 2029 verlängert hatte, bei DAZN.
In Serhou Guirassy, Julian Ryerson, Felix Nmecha und Ethan Nwaneri hatte Kovac vier Stammkräfte erst spät gebracht. Fábio Silva, Samuele Inacio, Joey Veerman und Konstantinos Karetsas hatten zuvor enttäuscht. "Wir haben in der ersten Halbzeit die Leidenschaft und die Intensität vermissen lassen, auch den Fußball nicht gespielt, den wir brauchten", kritisierte Kovac. "Wir haben bis zum Rückstand überhaupt nicht stattgefunden." Frederik Sjövold hatte für den norwegischen Vizemeister kurz nach der Pause (52. Minute) entscheidend getroffen. Danach wechselte Kovac. Mit Blick auf die enttäuschenden neuen Spieler in der Startelf fand er ebenfalls klare Worte: "Jeder Einzelne im Kader hat die Möglichkeit zu spielen, auch die Qualität. Das hat heute nicht geklappt. Das muss ich ganz klar sagen."
