Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg hat in der Debatte um die Nachfolger von Julian Nagelsmann als Fußball-Bundestrainer mit Oliver Glasner einen weiteren Namen ins Spiel gebracht. Er traue dem Österreicher vollauf zu, das Ruder bei der DFB-Elf herumzureißen, schrieb der 57-Jährige in seiner Kolumne für T-Online. "Er hat als Spieler über 400 Erstligapartien bestritten, er kennt das Geschäft in- und auswendig - und hat in seinen bisherigen Stationen bewiesen, was er kann: Talentierte Mannschaften weiterentwickeln", begründete Effenberg seine Idee.
Der 51 Jahre alte Glasner hatte zuletzt Crystal Palace zum Triumph in der Conference League geführt, seinen Vertrag bei dem Premier-League-Club aber nicht verlängert. Überdies ist er übereinstimmenden Medienberichten zufolge als neuer Trainer bei Nottingham Forest vorgesehen. Der Verein hatte sich am Freitag von Chefcoach Vitor Pereira und dessen Co-Trainern getrennt. "Ich sage: Er könnte das - und wäre bereit für diese Aufgabe", so Effenberg über Glasner als Bundestrainer.