Der Sport-TagBayern-Partie sorgt für VAR-Höchstwert in der Bundesliga
Ausgerechnet die Gelb-Rote Karte für Luis Diaz zählt nicht dazu: Der Videobeweis sorgt beim 1:1-Remis zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern für eine ungewöhnliche Häufung. Gleich viermal griff der VAR an der Seite von Schiedsrichter Christian Dingert bei spielentscheidenden Szenen ein.
Darunter ist die Rote Karte von Bayern-Stürmer Nicolas Jackson (42. Minute), dazu kommen die beiden nicht gegebenen Tore für den FC Bayern. Jonathan Tah (26.) und Harry Kane (61.) hatten beide jeweils bei der Entstehung ihrer Treffer den Ball mit dem Arm berührt, laut Regeln macht das ein Tor nichtig. Hinzu kommt der Treffer von Leverkusens Jonas Hofmann, der in der Nachspielzeit (90.+3) wegen einer knappen Abseitsposition zurückgenommen wurde.
Bei der Gelb-Roten Karte für Luis Diaz durfte der VAR aber laut den Regeln nicht eingreifen. Dingert wertete sein Fallen im Leverkusener Strafraum als Schwalbe. Eine äußerst harte und diskutable Entscheidung, aber keine glasklare Fehlentscheidung. Die zweite Gelbe Karte wird erst in der kommenden Saison vom Videobeweis überprüft.