Der Sport-Tag

Bayern-Star redet sich wegen Schiedsrichter in Rage

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14.10.2026 | 12:08 Uhr

Konrad Laimer war nach dem Patzer des FC Bayern bei Viking Stavanger (3:3) reichlich bedient. Sein Ärger bezog sich nicht nur auf die Leistung seiner Mannschaft, sondern auch auf die des Schiedsrichters. Eine Szene in der Schlussphase brachte den Außenverteidiger mächtig in Rage: Der österreichische Nationalspieler blieb nach einem Zweikampf mit Viking-Angreifer Zlatko Tripic am Boden, Schiedsrichter Kabakov ließ aber weiterlaufen.

"Ich dachte, er trifft mich mit der Hand am Kopf. Und ich denke mir halt: 'Ist klar eine Karte'", so der 29-Jährige bei "Prime Video", der frustriert hinzufügte: "Der Schiri wollte ja sowieso pfeifen, was er wollte. Aber das ist eine andere Geschichte." Laimer führte aus: "Dann liege ich am Boden mit einer Kopfverletzung. Ich dachte auch immer, der Schiri müsste unterbrechen bei Kopfverletzungen – das war auch egal in dem Moment. Dann fragt er mich, ob ich eine medizinische Unterstützung brauche. Ich sage 'Nein' und dann schickt er mich einfach raus. Ich dachte, die Regeln sind: Ich muss nur raus, wenn die medizinische Unterstützung auf den Platz kommt."

Bitter: Da Michael Olise wenige Minuten zuvor mit Gelb-Rot vom Platz geschickt worden war, mussten die Münchner kurzzeitig mit zwei Mann weniger spielen. Laimer schloss seine Kritik mit den Worten: "Ich war jetzt auch nicht der beste Freund vom Schiri und ich will jetzt auch gar nicht mehr über den reden!"

Verwendete Quelle: ntv.de