Bestätigt ist Niklas Süles Abschied von Borussia Dortmund im Sommer bislang nicht. Dass der Abwehrspieler den BVB nach Ablauf seines Vertrags verlässt, steht aber dem Vernehmen nach längst fest - um danach seine Karriere zu beenden? Nein, glaubt Volker Struth, Chef von Süles Berateragentur Sports 360. Ein Ende der aktiven Laufbahn seines Klienten sei "unwahrscheinlich", betonte der Spieleragent im "Bild"-Podcast "Phrasenmäher".
Struth führte mit Blick auf Süles Zukunft aus: "Ich glaube, er hat sich selbst auf die Fahne geschrieben, dass er noch mal so richtig Spaß am Fußball haben möchte und seine Karriere so nicht beendet." Der 30-Jährige war 2022 vom FC Bayern zum BVB gewechselt, konnte die in ihn gesetzten Erwartungen in Dortmund aber nie erfüllen. Immer wieder stoppten Verletzungen den 49-fachen Nationalspieler, der mit bis zu 14 Millionen Euro pro Jahr der Topverdiener im BVB-Kader sein soll.
"Wir müssen uns nichts vormachen: Speziell im letzten Jahr ist alles etwas holprig verlaufen", gab Struth zu. "Niki eilt schon seit langer Zeit der Ruf voraus, nicht so der Vorzeigeprofi zu sein – obwohl er in seiner Karriere viele Titel gewonnen und große Spiele gezeigt hat. Für mich ist er vom Potenzial nach wie vor der beste deutsche Innenverteidiger."