Die Aktivitäten von Influencern auf den Tribünen sorgen bei den US Open seit Tagen für Diskussionen - auch die deutsche Tennis-Ikone Boris Becker hat zu der Thematik eine klare Meinung. "Da wären ein paar Bälle von mir hoch geschossen worden. Da kannst du sicher sein", sagte der einstige Wimbledonsieger scherzhaft bei Sporteurope.tv, als er darauf angesprochen wurde, wie er als aktiver Spieler reagiert hätte.
"Nein, da muss natürlich der Ordner schauen und sagen, 'gerne, aber wenn die Spieler sitzen, nicht wenn sie spielen'" führte Becker aus: "Die können nicht machen, was sie wollen. Sie stören die ganze Atmosphäre, den ganzen Spielrhythmus. Influencer hin, Influencer her." Immer wieder kam es in den vergangenen Tagen in New York zu Zwischenfällen. Während des Erstrundenspiels der viermaligen Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka im Arthur Ashe Stadium drehte eine Gruppe ein Tanzvideo auf der Tribüne - und das während eines laufenden Spiels.