Der Sport-TagBundesliga-Trio sorgt sich nach 50+1-Entscheidung
Nach einem "Handelsblatt"-Bericht haben die drei Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg und TSG Hoffenheim das Bundeskartellamt wegen der 50+1-Regel-Bedenken kritisiert. Das Trio klagt demnach in einem gemeinsamen Schreiben an das Präsidium der Deutschen Fußball-Liga (DFL) über "Konsequenzen, die für uns verständlicherweise inakzeptabel sind". Von der DFL gab es am Samstag auf Anfrage keine Stellungnahme zu dem Bericht. In dem Schreiben, das dem "Handelsblatt" nach eigenen Angaben vorliegt, fordern die drei Klubs Solidarität von der DFL ein.
Im "Sinne der Integrität der Bundesliga" müsse es "jetzt unser aller gemeinsames Interesse sein, diese schwierige Situation zielgerichtet und mit diplomatischem Geschick zu bewältigen". Das Bundeskartellamt hatte Ende Mai in einer vorläufigen rechtlichen Einschätzung offiziell Bedenken gegen die Ausnahmegenehmigungen für Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim geäußert.