Einreise in USA verweigert: Referee meldet sich zu Wort
Schiedsrichter Omar Artan sollte eigentlich bei der anstehenden Fußball-WM pfeifen. Doch dem Referee aus Somalia wird die Einreise in die USA verweigert. Inzwischen hat Artan auf diese Situation reagiert.
Artan erklärte, dass er trotz der Umstände positiv gestimmt bleibe und sich auf seine nächsten Herausforderungen als Schiedsrichter konzentrieren wolle. "Ich danke der FIFA und der CAF für ihre Unterstützung und werde auch in Zukunft meine hohen Standards als Schiedsrichter beibehalten", sagte er. "Ich möchte der Fußballfamilie für ihre Nachrichten danken und wünsche meinen Kollegen viel Erfolg bei der Weltmeisterschaft. Ich freue mich darauf, bei zukünftigen Wettbewerben wieder mit ihnen zusammenzuarbeiten."
Die Grenzschutzbehörde CBP hatte entschieden, dass ein Reisender aus Somalia, "ein Schiedsrichter für die FIFA-Weltmeisterschaft, aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht Einreise berechtigt war, und ihm wurde die Einreise verweigert", hieß es in einer Stellungnahme der Behörde.
Auch ohne Top-Duo gewinnt Spanien die WM-Generalprobe
Auch ohne die Jungstars Lamine Yamal und Nico Williams hat Europameister Spanien im mexikanischen Puebla eine erfolgreiche Generalprobe für die Fußball-WM gezeigt. Eine Woche vor seinem Auftaktspiel gegen Kap Verde schlug der Titelkandidat Peru 3:1 (2:0) und blieb dabei von weiteren Verletzungen verschont.
Die angeschlagenen Flügelstürmer Yamal und Williams reisten nicht mit nach Mexiko, sollen aber rechtzeitig zum Turnier wieder fit sein. Spanien startet seine Mission in Atlanta. Es trafen Mikel Oyarzabal (2.) und Pedri (32.), dazu unterlief dem peruanischen Torhüter Pedro Gallese ein Eigentor (53.). Stürmer Jairo Velez verkürzte später zum Endstand.
Nationaltrainer Luis de la Fuente tauschte im Spielverlauf seine komplette Mannschaft aus. Alejandro Grimaldo von Bayer Leverkusen, einziger Bundesligaprofi im Kader, kam in der zweiten Halbzeit. Spanien trifft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada in Gruppe H neben Kap Verde auf Saudi-Arabien und Uruguay.
Havertz landet unfreiwilligen Volltreffer
Kai Havertz hat einen Volltreffer der unfreiwilligen Art gelandet: Der Offensivspieler des FC Arsenal schoss beim öffentlichen Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Winston-Salem versehentlich einen Fotografen ab. Havertz traf den dicht neben dem Platz stehenden Mann mit seinem wuchtigen Schuss am Bauch. Sichtlich erschrocken eilte der "Täter" zu dem Fotografen, klatschte mit ihm ab und sagte: "Sorry, man."
Abgesehen von dieser Szene lief auf dem Gelände der Wake Forest University alles reibungslos. Die Fans auf den Tribünen freuten sich über Bälle, Trikots und zahlreiche Autogramme der DFB-Stars. Beim abschließenden Trainingsspiel jubelte Havertz auch über einen "richtigen" Treffer.
Neuer startet ins Mannschaftstraining
Manuel Neuer ist nach seiner Wadenverletzung ins Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eingestiegen. Der Weltmeister von 2014 stand bei der öffentlichen Einheit der DFB-Auswahl am Montagabend Ortszeit in Winston-Salem vor 3000 Fans auf dem Platz, flog den Bällen hinterher und machte einen guten Eindruck. Damit dürfte einem Einsatz beim WM-Auftakt gegen Curacao am 14. Juni in Houston nichts mehr im Weg stehen.
Der 40-Jährige war überraschend von Bundestrainer Julian Nagelsmann für das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada in die DFB-Auswahl zurückgeholt worden. Neuer verletzte sich allerdings am letzten Bundesligaspieltag am 16. Mai an der Wade. Bei den Länderspielen gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) stand der von Nagelsmann zurückversetzte Oliver Baumann zwischen den Pfosten.
Knicks-Fans buhen Donald Trump gnadenlos aus
US-Präsident Donald Trump ist bei den NBA-Finals in seiner Heimatstadt New York von den Zuschauern ausgepfiffen worden. Die Buh-Rufe und Pfiffe brachen los, als die Bildschirme in der Arena kurzzeitig das Gesicht des Präsidenten zeigten, während er zur Nationalhymne salutierte. Im dritten Finalspiel stehen die Knicks aus New York den San Antonio Spurs gegenüber.
Volle Arena buht Trump laut aus

Der 79-jährige Trump ist erklärter Anhänger der Knicks und wurde nach eigenen Angaben von deren Teambesitzer James Dolan zu den Finals in New York eingeladen. Nach Angaben der nordamerikanischen Basketball-Profiliga ist Trump der erste amtierende US-Präsident, der zu einem NBA-Finalspiel kommt. "Er ist ein echter Knicks-Fan", sagte NBA-Boss Adam Silver vor Beginn des Spiels im Madison Square Garden. Trump hatte Knicks-Partien vor seiner Zeit als Politiker häufiger besucht und dabei oft direkt am Spielfeldrand gesessen.
