DFB-Vizepräsident Oke Göttlich hat den entschiedenen Widerstand der UEFA gegen die Investorenpläne von FIFA-Boss Gianni Infantino gelobt. Gleichzeitig hofft der Präsident des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli auf einen generellen Strukturwandel in den Verbänden. "Die Fußball-Verbände - egal, ob FIFA oder UEFA, aber auch die nationalen Verbände müssen sich endlich um gute Governance-Strukturen bemühen, damit so ein Auswuchs in Zukunft eingedämmt werden kann", sagte Göttlich dem NDR.
"Das Zeichen, das hier gesetzt wird, ist richtig und wichtig und hätte eventuell schon vor Monaten gesetzt werden müssen", sagte Göttlich. "Ich würde mir wünschen, dass dies auch in Fragen der Menschenrechte vor großen Veranstaltungen geschieht. Und nicht nur, wenn es um die kommerziellen Auswüchse der FIFA und ihres allmächtigen Präsidenten Gianni Infantino geht"